Nummer 115 für drei Kreise: Gemeinsames Servicecenter startet
Mit dem Start des gemeinsamen 115-Servicecenters Eifel-Mosel-Hunsrück bündeln der Eifelkreis Bitburg-Prüm sowie die Landkreise Cochem-Zell und Vulkaneifel ihren telefonischen Bürgerservice. Die neue Struktur soll die Erreichbarkeit der Kreisverwaltungen verbessern und Verwaltungsabläufe effizienter gestalten.
Künftig können Bürgerinnen und Bürger aus allen drei Landkreisen über die bundesweite Behördennummer 115 allgemeine Fragen zur Kreisverwaltung stellen oder sich direkt an die zuständige Stelle weiterleiten lassen. Die Nummer ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Wer Anliegen zu Leistungen der Verbandsgemeinden hat, erhält über die 115 die entsprechenden Kontaktdaten.
Ein Service – drei Verwaltungen
Besonderheit des neuen Modells ist die Zusammenführung der bisherigen Telefonzentralen der beteiligten Kreisverwaltungen mit dem 115-Service. Dadurch soll der Zugang zur Verwaltung vereinfacht und die Servicequalität erhöht werden.
Der Landkreis Cochem-Zell betreibt bereits seit 2017 ein eigenes 115-Servicecenter. Seit April 2024 werden darüber im Rahmen einer Kooperation auch Anrufe aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm und dem Landkreis Vulkaneifel mitbearbeitet. Aufbauend darauf wurde nun im Rahmen des vom Land Rheinland-Pfalz geförderten IKZ-Modellprojekts „Eifel-Mosel-Hunsrück“ ein vollintegriertes gemeinsames Servicecenter entwickelt.
Bündelung von Ressourcen und bessere Erreichbarkeit
Ziel des Projekts ist es, Ressourcen zu bündeln, Prozesse zu vereinheitlichen und gleichzeitig den Service für die Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Durch den gemeinsamen und effizienteren Einsatz des Personals sollen bei allen drei Kreisverwaltungen Kosten eingespart werden.
Die Behördennummer 115 wird von der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) im Auftrag des IT-Planungsrats gesteuert. Weitere Informationen sind unter www.115.de verfügbar. Künftig soll die 115 auch Auskünfte zu digitalen Verwaltungsleistungen im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) geben und damit den Zugang zu Online-Diensten der Verwaltung erleichtern.

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