

Der Kreistag des Eifelkreises Bitburg-Prüm und das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz haben Maßnahmen für den Weiterbetrieb des insolventen St. Joseph-Krankenhauses in Prüm beschlossen. Der Kreis bekennt sich zu seiner Verpflichtung zur Sicherstellung der stationären Versorgung und wird einen Verlustausgleich zusichern sowie notwendige Investitionen organisieren und mitfinanzieren. Dem Vorhaben hat der Kreistag in einer Sondersitzung am 3. März einstimmig zugestimmt.
Landrat Andreas Kruppert und das Land Rheinland-Pfalz sind sich darüber einig, dass das Krankenhaus zur Sicherstellung der stationären Versorgung in der Region erhalten bleiben muss. Daher sollen auch notwendige bauliche Maßnahmen umgesetzt werden. Der Eifelkreis stellt hierfür Mittel bereit, zudem hat das Land Rheinland-Pfalz eine weitreichende Förderung im Rahmen seiner Zuständigkeit für Investitionen in Aussicht gestellt.
Um den Übergang auf einen anderen Träger oder den Eifelkreis zu ermöglichen und damit den Erhalt der stationären Versorgung sicherzustellen, soll zunächst eine Vereinbarung zum vorläufigen Betrieb des Krankenhauses mit der St. Joseph-Krankenhaus gGmbH getroffen werden. Vorgesehen ist dabei, dass der Eifelkreis das auflaufende Defizit im Jahr 2026 übernimmt. Vorschläge zur Verlustübernahme liegen dem bisherigen Träger vor.
Landrat Andreas Kruppert erklärt: „Ich erwarte, dass auch der bisherige Träger seiner Verantwortung nachkommt und wir in den nächsten Tagen zu einem Ergebnis finden.“
Parallel dazu wird ein langfristig tragfähiges Zukunftskonzept für den Krankenhausstandort Prüm unter neuer Trägerschaft entwickelt. Kruppert sagt dazu: „Dazu haben wir bereits zahlreiche Gespräche mit potentiellen Trägern geführt.“




