

Nach Angaben der Polizei hat ein Vorfall am Donnerstagmittag, 16. April, in Echternacherbrück einen Einsatz ausgelöst. Auslöser war ein Fahrgast aus Luxemburg, der sich auf die Auskunft einer künstlichen Intelligenz verließ.
Der Mann hatte zunächst ordnungsgemäß seinen Fahrschein für drei Euro gelöst. Kurz darauf zog er jedoch sein Smartphone zu Rate. Die dort befragte künstliche Intelligenz soll ihm mitgeteilt haben, dass Busfahren auch kostenlos möglich sei. Eine Information, die der Fahrgast umgehend in die Praxis umsetzen wollte.
Der Busfahrer zeigte sich von dieser Auskunft jedoch wenig überzeugt. Nach einer Diskussion einigten sich beide darauf, den Fahrpreis zu erstatten, vorausgesetzt der Fahrgast verlässt im Anschluss den Bus. Das Geld wechselte den Besitzer, der Fahrgast blieb jedoch entgegen der Abmachung im Fahrzeug sitzen.
In der Folge erhielt der Mann ein Hausverbot, das er ebenfalls missachtete. Zudem beleidigte er den Busfahrer sowie später die eingesetzten Polizeibeamten. Diese begleiteten ihn schließlich aus dem Bus.
Nach Angaben der Polizei kann künstliche Intelligenz im Alltag hilfreich sein, ersetzt aber weder Beförderungsbedingungen noch den gesunden Menschenverstand. Als möglicher Hintergrund für das Missverständnis wird die Nationalität des Fahrgasts genannt: In Luxemburg ist der öffentliche Personennahverkehr kostenlos.




