

Der Isländer Alfred Gíslason begeisterte in diesem Jahr beim 40. Wirtschaftsforum der Kreissparkasse Bitburg-Prüm im Vorfeld des diesjährigen Beda-Marktes und verriet dem Publikum seine sieben Erfolgsprinzipien (wir berichteten).
Vom 13. bis 31. Januar 2027 findet die Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Vor diesem Hintergrund sprach Gislason unter anderem über die Erfolgsaussichten der deutschen Nationalmannschaft.
WochenSpiegel: Welche Erwartungen haben Sie an das deutsche Team bei der Heim-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr?
Alfred Gíslason: Wir wollen natürlich ein erfolgreiches Turnier. Unser Ziel ist erstmal, es ins Halbfinale zu schaffen. Das hat die Mannschaft in Dänemark geschafft. Aber wir wissen auch, dass wir diese Leistung mindestens wiederholen müssen, damit wir ins Halbfinale kommen. Und auch wenn die WM "zu Hause" ist, ist es ein unglaublich schönes Erlebnis, in Deutschland in vollen Hallen und vor vielen Fans zu spielen. Die Leistung muss halt stimmen.
Und ja, natürlich hoffen wir, dass wir in einen Flow kommen und große Unterstützung von den Rängen erhalten. Letzten Endes müssen wir natürlich auch die entsprechende Leistung bekommen, um das zu ermöglichen.
WochenSpiegel: Wie stehen Sie zum Thema Inklusion im Handballsport?
Alfred Gíslason: Inklusion ist für mich ein wichtiges Thema, das ich gerne unterstütze. Ich finde es natürlich sehr schön, wenn Menschen mit Beeinträchtigung Handball spielen. Man sieht es bei den Special Olympics und ich weiß auch von einigen meiner Spieler, dass sie gerne dabei sind und Inklusion im Handballsport unterstützen: so etwa Julian Köster.
Es würde mich freuen, wenn Menschen mit Beeinträchtigung und auch Kinder noch bessere Bedingungen für den Handballsport bekommen.
Die Fragen stellte Wilfried Kootz.




