bor

Schneeglätte und Lkw-Unfälle: Verkehrschaos in der Eifel

Eifelkreis. Der Wintereinbruch am Freitag, dem 2. Januar 2026, hat in Teilen von Rheinland-Pfalz zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und mehreren Unfällen geführt. Auf dem Wetterradar war deutlich zu erkennen, wie kräftige Schneefallbänder wie Schneestraßen über das Land zogen. Besonders betroffen ist bislang die Vulkaneifel, wo rund zehn Zentimeter Neuschnee gefallen sind.

Bereits in den frühen Morgenstunden kam es ab etwa 4 Uhr auf der A1 und der A48 im Bereich des Dreiecks Vulkaneifel bis in Richtung Laubach zu massiven Problemen. Mehrere Lastwagen standen quer, der Verkehr kam zeitweise nahezu zum Erliegen. Erst durch den Einsatz von Räum- und Streufahrzeugen entspannte sich die Lage allmählich.

Ein Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr auf der stark frequentierten B51 von Prüm in Richtung Köln, zwischen dem Abzweig nach Schönfeld und Stadtkyll. Ein Lkw rutschte auf schneeglatter Fahrbahn nach rechts in die Leitplanken, stellte sich fast quer und kam mit stark beschädigtem, eingeknicktem Fahrerhaus zum Stillstand. Der Fahrer konnte sich mit Hilfe von Ersthelfern verletzt aus dem Fahrzeug befreien und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auslaufende Betriebsstoffe mussten durch die Feuerwehr aufgenommen werden.

Infolge des Unfalls auf der B51 bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Auch der Umleitungsverkehr durch Stadtkyll kam zeitweise nahezu zum Stillstand. Autofahrer standen im gesperrten Staubereich bis zu zweieinhalb Stunden, bevor es langsam weiterging. Der Lkw-Verkehr, darunter auch ein Reisebus, stand teils bis zu dreieinhalb Stunden fest. Die Bundesstraße bleibt voraussichtlich noch mehrere Stunden voll gesperrt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Stadtkyll und Kronenburg (NRW), der Rettungshubschrauber Air Nürburgring sowie die Polizei. Laut Prognosen ist auch weiterhin mit starken Schneefällen zu rechnen.

 

Text: Florian Blaes