

Im Eifelkreis Bitburg-Prüm geht das Projekt zur Errichtung von sieben Mobilitätsstationen in die nächste Phase. Nach Abschluss der Standort- und Ausstattungsanalyse beginnt nun die konkrete Planung. Die sogenannten MobiHubs sollen verschiedene Verkehrsangebote wie Busse, Fahrräder und gemeinsam genutzte Fahrzeuge an einem Ort bündeln und den Umstieg zwischen den Verkehrsmitteln erleichtern.
Ziel ist es, die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern, Alltagswege flexibler zu gestalten und Alternativen zum eigenen Auto zu schaffen. Die Ausstattung der einzelnen Stationen soll sich dabei nach dem jeweiligen Bedarf vor Ort richten.
Geplant sind Mobilitätsstationen in Bitburg (ZOB), Bitburg-Erdorf (Bahnhof), Echternacherbrück (P+R), Irrel (ZOB), Prüm (Gerberweg), Speicher (Verbandsgemeinde) und Wolsfeld (Kirche). Bei der Auswahl wurden sowohl die Besonderheiten des weitläufigen Landkreises als auch bestehende Verkehrsangebote und mögliche Verknüpfungen berücksichtigt.
Mit der Planung und Bauüberwachung wurde das Ingenieurbüro Paulus & Partner beauftragt. Ende September besichtigten Vertreter des Unternehmens gemeinsam mit den zuständigen Koordinatoren der Kreisverwaltung alle sieben Standorte. Als nächster Schritt stehen detaillierte Vermessungen an. Auf dieser Grundlage sollen individuell angepasste, modular aufgebaute Mobilitätsstationen entstehen.
Die Stationen sind Teil des Projekts „Eifelkreis Verbindet“. Bereits im ersten Umsetzungsschritt soll ein zusammenhängendes Netz im gesamten Landkreis entstehen. Dazu sind die Verbandsgemeinden und die Stadt Bitburg von Beginn an in die Planungen eingebunden. Das Konzept sieht zudem die Möglichkeit vor, das Netz später um weitere Standorte zu erweitern.
Der genaue Zeitplan für den Bau wird in den kommenden Monaten konkretisiert. Nach aktuellem Planungsstand sollen die ersten Mobilitätsstationen Mitte 2027 in Betrieb gehen.
Weitere Informationen unter www.eifelkreis-verbindet.de




