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Besuchs-Stopp im Marien-Hospital

Als weitere Vorsichtsmaßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus und zum Schutz der Patienten tritt für das Marien-Hospital Euskirchen ab dem 19. März ein Besuchs-Stop in Kraft. Von dieser Regelung ausgenommen sind weiterhin Patienten, die sich in einem gesundheitlich hoch kritischen Zustand befinden. Hier werde nach ärztlicher Rücksprache ein der Situation angemessenes Zeitfenster besprochen.
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Prof. Dr. Heinz Michael Loick, Ärztlicher Direktor des Marien-Hospital Euskirchen, Kerstin Beissel (Pflegedienstleitung) und Andreas Schultz, Geschäftsführer der Stiftung. Foto: Marien-Hospital Euskirchen

Prof. Dr. Heinz Michael Loick, Ärztlicher Direktor des Marien-Hospital Euskirchen, Kerstin Beissel (Pflegedienstleitung) und Andreas Schultz, Geschäftsführer der Stiftung. Foto: Marien-Hospital Euskirchen

Der erteilte Besuchs-Stop gilt auch für die Abteilung Geburtshilfe. Werdende Väter dürfen jedoch zum aktuellen Zeitpunkt die Geburt des Kindes begleiten. Sollten hier weitere Maßnahmen erforderlich sein, behält sich das Marien-Hospital vor, diese kurzfristig umzusetzen. Der Kontakt zu den Patienten werde jedoch nicht komplett abgeschnitten, so das Krankenhaus.  Kostenfreies WLAN stehe im Marien-Hospital zur Verfügung. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst“, betont Andreas Schultz, Geschäftsführer der Stiftung. „Unsere Patienten stehen im Fokus“ erklärt Prof. Dr. Heinz Michael Loick, Ärztlicher Direktor des Marien-Hospital Euskirchen. Neben der sehr gut ausgestatteten Isolierstation sei das für solche Fälle bestens geschulte Personal hervorzuheben. "Die jeweils aktuellsten Richtlinien des Robert Koch-Institutes sowie eigene hohe Qualitätsstandards werden jederzeit angewendet und umgesetzt. Die Krankenhausleitung, Einrichtungsleitungen und die Hygieneabteilung stehen in einem stets engen Austausch. Hierdurch ist eine zeitnahe Reaktion sowie die Umsetzung notwendiger Maßnahmen jederzeit gewährleistet. Die Gesundheit und der Schutz unserer Patienten und unserer Mitarbeiter ist unser höchstes Ziel", heißt es in einer Mitteilung des Marien-Hospitals.