Frederik Scholl

"Dort wird das Fahrzeug dringender gebraucht als hier"

Euskirchen. Die Stadt Euskirchen gibt nach der Flut gespendetes Feuerwehrfahrzeug in die Ukraine weiter.

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Stefan Pohl (Meckenheim hilft, v.li.), Alfred Jaax (Erster Beigeordneter Euskirchen) Sacha Reichelt (Bürgermeister Euskirchen), Dr. Martin Mertens (Bürgermeister Rommerskirchen), Daniel Krey (Feuerwehr Rommerskirchen), Alexander Berger (Feuerwehr Euskirchen), Markus Neuburg (Feuerwehr Euskirchen) und Peter Zachow (Meckenheim hilft).

Stefan Pohl (Meckenheim hilft, v.li.), Alfred Jaax (Erster Beigeordneter Euskirchen) Sacha Reichelt (Bürgermeister Euskirchen), Dr. Martin Mertens (Bürgermeister Rommerskirchen), Daniel Krey (Feuerwehr Rommerskirchen), Alexander Berger (Feuerwehr Euskirchen), Markus Neuburg (Feuerwehr Euskirchen) und Peter Zachow (Meckenheim hilft).

Foto: Kreisstadt Euskirchen / Tim Nolden

Nachdem die Feuerwehr der Stadt Euskirchen während der Flut im Juli 2021 sieben Fahrzeuge verloren hatte, konnten diese Lücken im Fuhrpark unter anderem durch kurzfristige, externe Spenden wieder gefüllt und so die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden. Ein Fahrzeug wurde auch durch die Gemeinde Rommerskirchen zur Verfügung gestellt. "Die Einsatzbereitschaft konnte dank der großzügigen Spenden und eingeleiteter Ersatzbeschaffungen kurzfristig wiederhergestellt werden.", so erklärt der Leiter der Feuerwehr, Alexander Berger. Deshalb entschloss sich die Stadt Euskirchen in Absprache mit der Gemeinde Rommerskirchen dieses Fahrzeug nicht selber zu übernehmen, sondern weiter zu geben an die Ukraine. "Dort wird das Fahrzeug dringender gebraucht als hier", so Bürgermeister Sacha Reichelt. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Martin Mertens von der Gemeinde Rommerskirchen und den Leitern beider Feuerwehren, hieß Bürgermeister Reichelt Vertreter des Vereins "Meckenheim hilft" in Euskirchen willkommen. Der Meckenheimer Verein übernimmt die Überführung des Fahrzeuges in die Ukraine. Die Ehrenamtlichen haben bereits mehrere Fahrzeuge bis nach Kiew gebracht und dort der staatlichen Notfallversorgung übergeben.


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