Fünf Verletzte, vier Unfallfahrzeuge

Hunsrück/Nahe. Fünf verletzte Personen und ein Sachschaden an Fahrzeugen in Höhe von 25 000 Euro sind die Folge eines Unfalls, der sich gestern auf der Landstraße 236 zwischen Rüdesheim und Roxheim ereignete.

Am Mittwoch, 18. Dezember, gegen 16.25 Uhr befuhr eine 44-jährige Pkw-Führerin die L andstraße 236 in Richtung Roxheim. Im Einmündungsbereich zur Bundesstraße 41 kollidiert sie mit einem entgegenkommenden 40 Jahre alten Pkw-Führer. Durch den Aufprall wurde ihr Fahrzeug auf zwei dort wartende Fahrzeuge geschleudert.

Drei der vier beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Bei dem Zusammenprall werden insgesamt fünf Personen leicht verletzt in Bad Kreuznacher Krankenhäuser verbracht. Der Sachschaden dürfte laut Polizeischätzung bei ca. 25.000 Euro liegen. Die ausgetretenen Betriebsstoffe werden von der Feuerwehr und der Straßenmeisterei beseitig. Die Landstraße 236 wird im Rahmen der Unfallaufnahme bis circa 18 Uhr voll gesperrt.

Unfall führt zu massiven Verkehrsbehinderungen

Auf der Landesstraße sowie im Auf- und Abfahrtsbereich der B 41 kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen. Die Rüdesheimer Wehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab. Ein verletzter Fahrzeuginsasse wurde bis zum Eintreffen des ersten Rettungswagens betreut. Der Brandschutz wurde sichergestellt und die Unfallstelle ausgeleuchtet. Auslaufende Betriebsmittel wurden aufgefangen und das Motoröl auf der Fahrbahn mit Bindemittel gebunden.

Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen des Rettungsdienstes Corneli und des DRK sowie einem Notarzt vor Ort und brachte die Patienten nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser. Mehrere Abschleppfahrzeuge kümmerten sich um die nicht mehr fahrbereiten Havaristen. Nachdem die Unfallfahrzeuge aufgeladen waren, unterstützte die Feuerwehr die Straßenmeisterei bei den weiteren Abstreumaßnahmen. Die Feuerwehr aus Rüdesheim, die mit zwei Fahrzeugen und 12 Mann an der Unfallstelle unter der Leitung von Wehrführer Martin Barth im Einsatz war, konnte gegen 18.30 Uhr wieder einrücken und den Einsatz beenden.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr

 

 

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