Mehr Impfangebote im Rhein-Hunsrück-Kreis & geänderte Zeiten

Hunsrück/Nahe. Es ist gelungen, im Dezember 14 zusätzliche Impfangebote im ehemaligen Landesimpfzentrum (ehemaliges SCONTO-Möbelhaus) in Simmern zu ermöglichen! "Mit den Impfmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz können wir als Landkreis im Dezember 19 Impfangebote für die Bürgerinnen und Bürger realisieren. Hinzu kommen die Zusatzangebote zum Impfen aus der Ärzteschaft und der Impfbus. So kommen wir bei der Immunisierung im Landkreis Schritt für Schritt voran", so die Erste Kreisbeigeordnete Rita Lanius-Heck.

Wer?
Alle Impfwilligen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis ab 12 Jahren, Booster-Impfungen ab 18 Jahren. Der Abstand zur Zweitimpfung muss hier mindestens fünf Monate betragen. Bei einer Impfung mit Janssen von Johnson & Johnson kann bereits vier Wochen nach der Impfung geboostert werden.

Impfstoff?
Über 30-Jährige erhalten den Impfstoff von Moderna, unter 30-Jährige werden mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft.

Erforderliche Unterlagen?
Personalausweis, Impfpass (bei Booster-Impfungen ist der Impfpass zwingend erforderlich).
Es spart Zeit, wenn Sie das erforderlichen Dokument bereits mitbringen, so können auch möglichst viele Personen geimpft werden. Das Formular (Aufklärungsbogen) kann über die Internetseite www.kreis-sim.de/impfen  heruntergeladen werden.

Die Termine

Ehemaliges Landesimpfzentrum (Simmern, Holzbacher Straße 4):

5.12.: 9 bis 17 Uhr

8.12.: 16 bis 20 Uhr

9.12.: 16 bis 20 Uhr

10.12.: 16 bis 20 Uhr

11.12.: 9 bis 17 Uhr

12.12.: 9 bis 17 Uhr

13.12.: 16 bis 20 Uhr

14.12.: 16 bis 20 Uhr

15.12.: 16 bis 20 Uhr

16.12.: 16 bis 20 Uhr

17.12.: 16 bis 20 Uhr

18.12.: 9 bis 13 Uhr

19.12.: 9 bis 13 Uhr

20.12.: 16 bis 20 Uhr

21.12.: 16 bis 20 Uhr

22.12.: 16 bis 20 Uhr

23.12.: 16 bis 20 Uhr

 

Impfen am Mittelrhein:

18.12.: 9 bis 17 Uhr - Oberwesel, Gesundheitscampus, Hospitalgasse 11

19.12.: 9 bis 17 Uhr - Boppard, Stadthalle, Oberstraße 141

 

 

 

 

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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