Neues Programm der VHS

Bad Kreuznach Stadt. Das neue Programm der Volkshochschule (VHS) Bad Kreuznach für das zweite Halbjahr 2019 ist jetzt verfügbar. Start der Kurse ist ab Mittwoch, 21. August. Bei einer Präsentation stellte Geschäftsführerin Erika Roggendorf einige der 260 Vorträge, Lesungen, Workshops und Kurse vor.

So findet sich Niederländisch wieder im Sprachangebot, ein Bullet-Journal-Starterkurs erweitert das Kreativangebot und im Gesundheitsbereich wird Waldbaden angeboten. Der vhs-Landesverband fördert mit den Mitteln des Landes erstmals eine gebührenfreie Webinarreihe zum Thema Finanzen unter der Geschlechterperspektive. Die VHS bietet auch einige Konzertfahrten an und Thailändisch erhält nicht nur Einzug bei den Kochkursen, sondern auch im Sprachangebot. Dieses umfasst mittlerweile 13 Sprachen auf unterschiedlichen Niveaustufen. Eine kostenlose Einstufungsberatung hilft, den für sich passenden Sprachkurs zu finden. Weiterhin ist ein Schwerpunkt der VHS die Grundbildung und das Nachholen von Schulabschlüssen.

Stolz ist die nun seit 60 Jahren bestehende Volkshochschule unter der Leitung von Grit Gigga auch auf ihre erfolgreiche LQW-Zertifizierung. LQW steht für Lernorientierte Qualitätstestierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Seit Ende Mai zeugt dieses Zertifikat von der erfolgreichen Teilnahme am Begutachtungsverfahren von con!flex.

Nähere Informationen zum neuen Programm und Anmeldungen unter: www.vhs-bad-kreuznach.de

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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