

An der Aktion unter Leitung der Zentralen Verkehrsdienste des Polizeipräsidiums Trier beteiligten sich neben Kräften aus Rheinland-Pfalz auch Polizeibehörden aus Belgien, Luxemburg und mehreren deutschen Bundesländern sowie weitere Kontrollbehörden.
Verstöße gegen Lenkzeiten und Ladungssicherung
Die Einsatzkräfte leiteten 24 Strafverfahren und 112 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bei den Strafverfahren ging es laut Polizei überwiegend um Lkw-Fahrer, die sich illegal in Deutschland aufhielten. Die Ordnungswidrigkeiten betrafen vor allem Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, technische Mängel an Fahrzeugen, unzureichende Ladungssicherung und fehlende Dokumente.
Bei den 18 Fahrzeugen, denen die Weiterfahrt untersagt wurde, mussten unter anderem technische Mängel behoben, Ladungen nachgesichert oder Ersatzfahrer organisiert werden.
Autotransporter: Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis
Besonders auffällig war ein spanischer Autotransporter mit acht Neuwagen an Bord. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt, weil der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem bestand der Verdacht, dass er Betäubungsmittel konsumiert hatte. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Auch in diesem Fall musste die Spedition zunächst einen Ersatzfahrer organisieren.
Die Kontrolltage sollten die Verkehrssicherheit erhöhen und Verstöße gegen die Vorschriften im Güterverkehr aufdecken. Nach Einschätzung der Polizei unterstreicht die Aktion die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.




