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Höchste Qualität und Sicherheit für Gelenkersatz-OPs

Bernkastel-Wittlich. EndoProthetikZentrum am Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich erhält erfolgreich Erstzertifizierung.

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Das Kompetenzteam des EPZ mit dem Zertifikat der Initiative EndoCert.

Das Kompetenzteam des EPZ mit dem Zertifikat der Initiative EndoCert.

Foto: Verbundkrankenhaus

Erstmals unterzog sich die Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Reiner Wirbel dem Zertifizierungsverfahren der EndoCert Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und ist stolz, sich ab sofort zertifiziertes EndoProthetikZentrum (EPZ) nennen zu dürfen.

Transparenz und Teamwork

Das Zertifikat garantiert den Patienten nicht nur eine Behandlung auf einem von unabhängigen Experten festgelegten Niveau, sondern schafft auch eine größere Transparenz. Zudem setzt es eine gute Zusammenarbeit von Fachärzten verschiedener Disziplinen vor, während und nach den Eingriffen voraus. Es wird bescheinigt, dass Versorgungsqualität und Patientensicherheit bei der Implantation von künstlichem Gelenkersatz den höchsten Anforderungen entsprechen.

Neben einer genauen Beurteilung der Notwendigkeit und Planung einer eventuell erforderlichen Operation haben alle im EPZ beschäftigten Berufsgruppen (Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten usw.) eine hohe Fachkompetenz und Erfahrung im Umgang mit Endoprothetikpatienten. Alle endoprothetischen Eingriffe werden unter der Aufsicht oder von einem der Hauptoperateure durchgeführt. Sie müssen eine Vielzahl an endoprothetischen Eingriffen im Jahr nachweisen  und über entsprechend lange Erfahrung verfügen.

Strukturierte, individuelle Therapiekonzepte

Die Einhaltung der Qualitätsanforderungen für die Zertifizierung (wie z. B. die Ergebnisse der Endoprothetik-Operationen) wird jährlich von der externen Zertifizierungsstelle "EndoCert" überprüft. Das Kompetenzteam des EPZ freut sich über die Zertifizierung, da es das Ergebnis einer großartigen, interdisziplinären Teamleistung ist. "Ärzte, Pflegepersonal und Physiotherapeuten erarbeiten für unsere Patienten ein strukturiertes und individuelles Therapiekonzept und begleiten sie während der gesamten Behandlung, um das gemeinsame Ziel einer vollen Mobilität und damit verbundener hoher Lebensqualität nach dem Eingriff zu erfüllen", so der Leiter des EndoProthetikZentrums Wittlich, Dr. Axel Weber.

Bundesweit: 400.000 künstliche Gelenke pro Jahr

In Deutschland werden pro Jahr etwa 400.000 künstliche Gelenke implantiert. Viele Menschen leiden an massiven Verschleißerscheinungen und Schäden an Gelenken, bei denen eine Prothese früher oder später die einzige Alternative bietet, um sich wieder schmerzfrei bewegen zu können. In einem zertifizierten EndoProthetikZentrum werden Hüft- und Kniegelenke sowie Schulter-, Sprung- und Fingergelenke durch Endoprothesen ersetzt. Dabei führen speziell ausgebildete Operateure die Gelenkersatzoperationen orthopädisch auf höchstem Sicherheitsniveau und mit neuester medizinischer Technik durch.

 


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