

Gefördert wird das Vorhaben von 2026 bis 2028 über das Bundesprogramm „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“. Rund 405.000 Euro stellt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung dafür bereit.
Im Mittelpunkt steht die sogenannte Innenentwicklung. Statt immer neuer Baugebiete am Ortsrand sollen bestehende Häuser genutzt, Leerstände belebt und Baulücken sinnvoll geschlossen werden. Damit sollen gewachsene Dorfstrukturen erhalten, Landschaften geschont und die Ortsmitten wieder attraktiver werden.
Davon sollen auch Bürger direkt profitieren. Eigentümer erhalten Unterstützung bei Sanierungen oder der Umnutzung leerstehender Gebäude. Gleichzeitig will das Projekt neue Wohnmöglichkeiten im Ortskern schaffen – etwa für junge Familien oder ältere Menschen, die zentral und barrierearm wohnen möchten.
Auch die Ortsgemeinden selbst sollen von dem Projekt profitieren. Bürgermeister und Kommunen werden dabei unterstützt, Entwicklungsmöglichkeiten in ihren Orten systematisch zu erfassen und konkrete Zukunftsstrategien zu entwickeln.
Zu den wichtigsten Aufgaben gehören unter anderem:
Das Projekt setzt dabei ausdrücklich auf Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Bevölkerung. Ziel sei es, gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Zukunft der Dörfer zu entwickeln.
Projektleiterin ist Jennifer Heimann von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Sie begleitet und koordiniert das Vorhaben und steht Gemeinden sowie Bürgern als Ansprechpartnerin zur Verfügung: Tel. 06571 14-2158, Jennifer.Heimann@bernkastel-wittlich.de




