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Ökologische Initiative nimmt Fahrt auf
Im Mai 1992 wurde in Rio de Janeiro die Konvention über die Biologische Vielfalt verabschiedet, die über EU- und Bundesebene bis zur Biodiversitätsstrategie (Biodiversität = biologische Vielfalt) Rheinland-Pfalz heruntergebrochen wurde. Die Initiative "Lebendige Moselweinberge" versteht sich seit 2013 als eine lokale Umsetzung dieser Vorgaben für das Weinanbaugebiet Mosel. Im gleichen Jahr wurde sie als Leitprojekt innerhalb der Regionalinitiative Mosel unter der Federführung des DLR Mosel beschlossen und ist zudem Bestandteil des Steillagenkonzeptes Mosel. Ziel der Initiative "Lebendige Moselweinberge" ist die Förderung der Vielfalt von Flora und Fauna als Qualitätsmerkmal einer intakten Weinkulturlandschaft.
Flora und Fauna schützen:ausgezeichnete Initiative
Im Fokus steht die Steigerung der Biodiversität: Sowohl die Reben selbst, als auch das gesamte Ökosystem Weinberg werden in den Fokus des Handelns gerückt. "Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zur Zukunft und diese reicht von Nützling schonender konventioneller Anbautechnik bis zum ökologischen Weinbau" erklärt das DLR Mosel die Wichtigkeit der Initiative, bei der stets die Frage im Zentrum steht: "Wie können wir diese Landschaft erhalten?" Die Initiative ist so erfolgreich, dass sie im September 2016 als UN-Dekade Projekt ausgezeichnet wurde und im November 2018 die Wiederauszeichnung erhielt. Das DLR Mosel sieht sich als Schnittstelle zwischen Akteuren, Administration und Forschung und hat in den letzten sechs Jahren verschiedene Maßnahmen zur Wissensvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt, wie u. a. die Ausbildung von Naturerlebnisbegleitern. Wichtiger Projektpartner ist der Weinbauverband Mosel, der mit einem Förderprojekt den Schutz und die Erhaltung der biologischen Vielfalt im Steillagenweinbau unterstützt und Lösungswege für die Weinbaubetriebe sowie sinnvolle Strategien zeigt, die der Artenvielfalt und dem Weinbau nützen können. Die Resonanz auf die gesetzten Impulse sei groß, wie das DLR Mosel berichtet: Die Naturerlebnisbegleiter seien von der Qualität ihrer Ausbildung begeistert. Auf dem Erfolg des Projekts will sich das DLR aber nicht ausruhen und richtet sich auf der Projekt-Webseite (www.lebendige-moselweinberge.de) an jedermann, um der Natur auch in Zukunft ein Stück unter die Arme zu greifen: "Mein Handeln hat Konsequenzen - nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann nachhaltig dazu beitragen, die Natur zu erhalten, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen und damit die Welt ein Stück zu verbessern."Samstag, 25. Mai
WOLF. 10 bis 13 Uhr: "Wildbienen am Zippammerweg". Workshop zum Thema Wildbienen und Bau von Nisthilfen für Kinder von ca. 5 bis 9 Jahren. Mitzubringen ist eine leere, saubere Konservendose. Treffpunkt: Kirchsaal, Wolf. Kosten p.P.:5 Euro. Anmeldung: Carmen Kittelberger, BWV Rheinland-Nassau e.V., moselprojekt@bwv-net.de ERDEN. 14 Uhr: Leuchtpunktwanderung "Erdener Prälat/Treppchen & Ürziger Sonnenuhr": Wanderung mit den NaturErlebnisBegleiterinnen Kiki Pfizer-Simon und Claudia Müller. Route: vorbei an der Kelteranlage Erden durch die Felsenlandschaft Erdener Prälat/Treppchen & Ürziger Würzgarten, auf dem Rückweg Kennenlernen der Ürziger Sonnenuhr. Kosten p. P: 25 Euro inkl. Getränke und Snacks. Treffpunkt: 13.45 Uhr Kelteranlage Erden. Anmeldung: Claudia Müller, Tel. 06532/945 90 92. BRAUNEBERG. 15 Uhr: "Wildkräuterwanderung durch den Brauneberger Klostergarten". Programm. Aperitif, Wildkräutersuche im Brauneberger Klostergarten, anschl. Verarbeitung; Ausklang bei einem gemeinsamen Glas Wein. Dauer : ca. 2,5 Stunden. Kosten p. P.: 15 Euro. Treffpunkt: Bio-Weingut Goswin Kranz, Weingartenstr.22, Brauneberg. Anmeldung: Sven Zerwas, 06534-93153, info@weingutgoswinkranz.com. TRABEN-TRARBACH. 15 bis 18 Uhr: "Die Weinberg-Schnuppertour". Schiefer - uralt - oder doch nicht? Warum schmeckt man den Schiefer im Wein? Praxisinfos zum Weinbau inmitten der Reben. Kosten p. P.: 15 Euro/Kinder frei. Treffpunkt: Weingut Storck, Grabenstraße 16, Traben-Trarbach. Anmeldung: Peter Storck, Mobil: 0171-6486120 oder Tel. 06541-6120, Peter@echt-storck.deSonntag, 26. Mai
PLATTEN/LIESER. 9.30 Uhr: "Kirche im lebendigen Moselweinberg". Besuch der Paulskapelle, wandern zum Dreifaltigkeitsplatz und Aussichtsturm "Grainskopf", Feldgottesdienst um 11 Uhr mit Landvolkseelsorger der Diözese Köln, Pfarrer Jan Opielka. Mittagstisch& Weinverkostung. (Kosten: 25 Euro). Einkehr im Betrieb Roman Hower, Platten( Pendeldienst zum Zielort). Treffpunkt: Paulskirche. Anmeldung: Katholische Landvolkbewegung KLB Trier Tel. 0651/9484-125. red/sasKreis Bernkastel-Wittlich
Bitburg. Das ist neu: Zum Beda-Markt am 14. und 15. März öffnet in der Bitburger Stadthalle erstmals die Messe »lebensart.« ihre Pforten und bereichert das Marktwochenende um ein vielfältiges Messeerlebnis. Alle Informationen und Aussteller auf einen Blick.
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Kreis Bernkastel-Wittlich

Mit einer Moselweinbergpfirsisch-Blüte zum Sieg
Mosel/Region. 187 Teilnehmer aus der gesamten Moselregion beteiligten sich an der Foto-Challenge „Blütenblicke Mosel“ der Regionalinitiative „Faszination Mosel“. Die Fotografen hatten ihre persönlichen Aufnahmen zum Thema „Blüte“ eingereicht. Die Gewinner stehen…
Kreis Bernkastel-Wittlich

Caroline Wahl kennt Bitburg nicht – Publikum reagiert gelassen beim Auftakt des Eifel-Literatur-Festivals
Bitburg. Bestseller-Autorin Caroline Wahl eröffnete das Eifel-Literatur-Festival in der Stadthalle vor 874 Gästen. Eine Bemerkung über Bitburg sorgte zu Beginn für Aufmerksamkeit.
Kreis Bernkastel-Wittlich

HeimatSpur "MaareGlück" nominiert
Eifel. Die Vulkaneifel hat erneut Chancen auf eine bundesweite Auszeichnung: Die HeimatSpur MaareGlück ist für die Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg 2026“ nominiert. Seit dem 2. März läuft die bundesweite Publikumsabstimmung.
Kreis Bernkastel-Wittlich

Serie von Einbrüchen und Baustellendiebstählen im Raum Wittlich – Polizei sucht Zeugen
Bernkastel-Wittlich. Einbrüche, Diebstähle, Verkehrsunfälle und weitere Vorfälle im Straßenverkehr haben die Polizei am Wochenende in Wittlich und der Umgebung beschäftigt. In mehreren Fällen suchen die Ermittler nun nach Zeugen.


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