Nico Lautwein

Pfefferspray-Vorfall an der Erbeskopf-Realschule: 20 Personen betroffen

Thalfang. An der Erbeskopf-Realschule plus in Thalfang wurde in mehreren Klassenräumen Pfefferspray versprüht. Zahlreiche Schüler und Lehrer klagten über Atemwegsreizungen. Ein 13-jähriger Schüler wird als mutmaßlicher Täter vermutet.

Am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, gegen 13:00 Uhr, wurde der Polizei und den Rettungskräften ein Vorfall an der Erbeskopf-Realschule plus in Thalfang gemeldet. Kurz vor dem Ende des Schultages klagten mehrere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte über Atemwegsreizungen, nachdem in mehreren Klassenräumen Pfefferspray versprüht worden war.

13-jähriger Schüler als mutmaßlicher Täter identifiziert

Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 13-jährigen Schüler der Realschule. Der Vorfall führte zu einer sofortigen Alarmierung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Polizei.

Rettungskräfte und Feuerwehr im Einsatz

Die betroffenen Räume wurden zügig untersucht und umfassend belüftet. Alle Betroffenen wurden in die Schulhalle gebracht und dort von Notärzten untersucht. Glücklicherweise mussten keine Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Es wurden 20 Personen – 19 Schüler und eine Lehrkraft – ambulant behandelt.

Psychosoziale Notfallversorgung und Betreuung vor Ort

Zusätzlich zur medizinischen Betreuung war auch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) vor Ort, um den betroffenen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften beizustehen. Nach der medizinischen Untersuchung wurden alle Betroffenen von ihren Eltern abgeholt.

Großaufgebot von Rettungskräften und Feuerwehr

Im Einsatz waren die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ), die Feuerwehr Thalfang, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI), der leitende Notarzt (LNA), Notärzte, mehrere Rettungswagen des DRK sowie die Polizei Morbach. Der Rettungshubschrauber Christoph 10 aus Wittlich war ebenfalls vor Ort.

Gute Zusammenarbeit von Schule und Einsatzkräften

Jörg Teusch, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, lobte das schnelle und besonnene Handeln der Lehrkräfte und erklärte, dass die schnelle Reaktion der Schule und der Einsatzkräfte maßgeblich dazu beigetragen habe, dass der Vorfall glimpflich ablief und keine schwereren Verletzungen auftraten.

Auch Tamara Breitbach, die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Rettungskräften und unterstrich, dass niemand ernsthaft verletzt wurde.

Einsatz erfolgreich beendet

Nach der medizinischen Sichtung und Betreuung der betroffenen Personen wurde der Einsatz gegen 14:30 Uhr beendet.

Text: Florian Blaes


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