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Schwerer Auffahrunfall auf der A1 bei Hetzerath – Pkw gerät unter Lkw – Kleinkind bleibt unverletzt

Rivenich/Hetzerath. Auf der Bundesautobahn A1 hat sich am Donnerstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lastkraftwagen ereignet. Nach Angaben der Polizeiautobahnstation Schweich geschah der Unfall gegen 15:46 Uhr in Fahrtrichtung Saarbrücken kurz vor dem Parkplatz „Hetzerath“ auf Höhe der Ortslage Rivenich.

Bild: Kevin Schössler

Wie die Polizei mitteilt, war ein schwarzer Opel Astra auf dem linken Fahrstreifen unterwegs und näherte sich von hinten einem Lkw, der den rechten Fahrstreifen befuhr. Im weiteren Verlauf wechselte der Pkw auf den rechten Fahrstreifen und fuhr anschließend auf den Lkw auf.

Zum Hergang erklärte die Polizei: „Im weiteren Verlauf wechselte der Opel Astra vom linken auf den rechten Fahrstreifen und fuhr unmittelbar im Anschluss auf den Lkw auf. Der genaue Grund hierfür ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen.“

Pkw unter Ladefläche geschoben

Durch den Aufprall wurde der Unterfahrschutz am Heck des Lastwagens beschädigt. Der Opel Astra geriet unter die Ladefläche des Lkw. Anschließend schleuderte der Pkw über den linken Fahrstreifen, kollidierte mit der Mittelschutzplanke und wurde zurück auf den rechten Fahrstreifen gedrückt, wo er zum Stillstand kam. Der Lkw-Fahrer brachte sein Fahrzeug auf dem Seitenstreifen zum Halten.

Drei Insassen im Pkw

Im Opel Astra befanden sich zwei Erwachsene sowie ein Kleinkind. Nach Polizeiangaben wurden die beiden Erwachsenen leicht verletzt. Das Kind blieb unverletzt. Alle drei Personen wurden zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die beiden Insassen des Lkw blieben unverletzt.

Sachschaden und Verkehrsbehinderungen

Am Opel Astra entstand nach Polizeiangaben wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Auch der Lkw war nicht mehr fahrbereit und wurde von einem Spezialunternehmen geborgen.

Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Fahrbahn über mehrere Stunden nur einspurig befahrbar. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

Im Einsatz waren zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizeiautobahnstation Schweich sowie eine Streife des Zentralen Verkehrsdienstes Wittlich. Zudem waren die Feuerwehren aus Salmtal, Hetzerath, Landscheid und Wittlich mit über 50 Einsatzkräften vor Ort. Die medizinische Versorgung erfolgte durch drei Rettungswagen und einen Notarzt. Die Autobahnmeisterei Wittlich übernahm die Absicherung und Reinigung der Unfallstelle.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Quelle: Kevin Schössler/PI Schweich


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