Simone Wunder

German Streettabletennis Open 2026: „The Witcher“ begeistert in Köln

V.l.: Thomas Kuhn, Bernd Schuler und Dirk Hennen.

V.l.: Thomas Kuhn, Bernd Schuler und Dirk Hennen.

Bild: Monika Schuler

Köln/Cochem. Die German Streettabletennis Open 2026 rückten den Fühlinger See in Köln am 18. und 19. Juli in den Mittelpunkt der europäischen Streettabletennis-Szene. Bei sommerlichen Temperaturen, Live-DJs, Streetfood und einem einzigartigen Festival-Feeling traten 132 Spielerinnen und Spieler aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern gegeneinander an. Auch Thomas Kuhn, Dirk Hennen und Bernd Schuler von der Community StrassenTischTennisCochem (STTC) waren am Start. Mit spannenden Begegnungen, fairen Wettkämpfen und einer großartigen Stimmung bestätigten die German Streettabletennis Open 2026 erneut ihren Ruf als eines der außergewöhnlichsten Streettabletennis-Events Europas.
Unterschiedliche Spielstärken trafen dabei aufeinander, neue Freundschaften entstanden und die Community stand im Mittelpunkt. Jeder Punkt war, ob der Windbedingungen, oftmals eine Herausforderung, denn nicht immer gewann der Stärkste, sondern oft derjenige, der Geduld, Strategie und den richtigen Moment für seinen entscheidenden Schlag fand. Am Ende zählte nicht nur der Sieg, sondern auch der gemeinsame Spaß am Spiel. Leider konnten sich Thomas Kuhn und Dirk Hennen nicht für die Hauptrunde qualifizieren, die Bernd Schuler auch dank des Supports seiner Kollegen erreichte.
Im weiteren Wettkampfgeschehen, dem Achtel-, Viertel- und Halbfinale stand „The Witcher“, so Bernds Kampfname, permanent im Fokus, da er mit spektakulären Ballwechseln und großem Kampfgeist überzeugte und sich bis ins Finale spielte. Für viele Besucher gehörten seine Auftritte zu den sportlichen Höhepunkten des Turniers, denn mit seiner Art zu spielen begeisterte er sowohl die Zuschauer vor Ort als auch die Fans im Livestream. Im letzten Gefecht, dem David gegen Goliath-Finale, hatte er jedoch gegen Noah Caneel von den Jungstars Zürich mit 1:3 das Nachsehen.