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Trotz tropischer Temperaturen machten sich einige Wanderfreund/innen auf den Weg, das „Strühmannspettje“ bei Nachtsheim zu erkunden.
Bild: privat
Ulmen/Nachtsheim. „Ui – ist das heiß!“ Das waren die Aussagen der Teilnehmer/innen zu Beginn und während der Wanderung des Eifelvereins Ulmen auf dem „Strühmannspettje“ rund um Nachtsheim. Denn es herrschten tropische Temperaturen von annähernd 40 Grad Celius. Aber das hielt einige Wanderer dennoch nicht davon ab, sich mit genügend Getränken und guter Laune ausgestattet unter Führung der Ulmener Wanderwartin Bettina Müller-Brown auf den Weg ins Eifeldörfchen Nachtsheim zu machen, um dort den wunderschön angelegten Wanderweg „Strühmannspettje” unter die Wanderschuhe zu nehmen.
Die Namensgebung dieses Wanderweges rührt von den Nachtsheimer Bauern her, die ihr Stroh an die umliegenden Ortsgemeinden verkauft haben. Am verabredeten Treffpunkt stießen noch zwei weitere Nachtsheimer Wanderfreundinnen zu der kleinen Ulmener Gruppe hinzu. Die Mayener Eifelvereinsortsgruppe hatte ihre Teilnahme an der Wanderung wegen der Hitze abgesagt.
So machte sich die fünfköpfige Gruppe nach der Begrüßung und einigen Hinweisen durch die Wanderführerin auf den Weg hinunter ins Mimbachtal. Es ging durch schattige Wälder auf abwechslungsreichen Pfaden entlang des Baches, bevor der anspruchsvolle Aufstieg zur „Heinzelmännchen Höhle“ begann. Auf der Höhe angekommen, wurde eine erste Rast eingelegt. Danach ging es weiter in Richtung einer Wegekapelle. Durch wunderbar blühende Wiesen und Felder führte der Weg dann wieder hinab ins Wiesbachtal und nach einer weiteren Rast beschloss die Gruppe gemeinsam, den Weg aufgrund der extremen Hitze an einer dafür vorgesehenen Stelle abzukürzen und zum Startpunkt zurückzukehren.
Da es in Nachtsheim keine Einkehrmöglichkeiten gibt, lud eine der Nachtsheimer Teilnehmerinnen die Gruppe spontan zu sich in den Garten ein, um bei Kaffee und vor allem auch kühlen Getränken den gemeinsam verbrachten Nachmittag ausklingen zu lassen. Dies wurde auch von allen dankend angenommen und beim Abschied dankten alle der Gastgeberin Mary für diese tolle Bewirtung und Bettina-Müller-Brown für die Führung dieser Wanderung. Und es wurde vereinbart, den zweiten Abschnitt dieser Wanderung auch bald anzugehen – und diesen dann mit Kaffee und Kuchen abzuschließen.