Michael Nielen

Die neue Sleidanus-Halle wurde feierlich eröffnet

Schleiden. Rund 300 Besucher, darunter zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Schule und Verwaltung, kirchliche Vertreter, ehemalige Bürgermeister und Ehrenbürger kamen zur feierlichen Eröffnung der Sleidanus Halle im Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden (JSG).

Nicht nur für die Stadt Schleiden, sondern auch für die Schulgemeinschaft des JSG war die Eröffnung ein besonderer Tag, denn nach sieben Jahren Bauzeit muss künftig nicht mehr in andere Teile der Schule oder andere Räumlichkeiten im Stadtgebiet ausgewichen werden. Endlich steht wieder eine Schulaula für Theateraufführungen, Abiturfeiern, Stufenfeiern und andere schulische Veranstaltungen zur Verfügung. Damit hat die Stadt Schleiden einen weiteren Meilenstein der noch andauernden Großbaustelle abgeschlossen. Sowohl Bürgermeister Ingo Pfennings als auch Georg Jöbkes, Schulleiter des JSG erinnerten in ihren Reden, die Teil des Eröffnungsprogramms waren, an die Nacht des 15. Novembers 2018, in der ein Großbrand große Teile der Schule zerstörte, darunter auch die Schulaula.

Die Veranstaltung wurde musikalisch hauptsächlich durch den Lumora Chor unter der Leitung von Pascal Lucke gestaltet. Dabei ließ das musikalische Repertoire mit unterschiedlichsten Genres und Stilrichtungen keine Wünsche offen. Das »All You Can Sing«-Quartett des Chors, bestehend aus Katharin Herbst, Roger Herbst, Diana Syndicus überzeugte das Publikum mit ausdrucksstarken Stimmen sowie der virtuosen Klavierbegleitung durch den Chorleiter selbst. Der Lumora Chor ist Teil der Initiative Musikkultur Eifel, einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Mechernich, der sich der nachhaltigen Förderung des musikalischen und kulturellen Lebens in der Eifel widmet.

Jacques Eder, Schüler des JSG, bereicherte den musikalischen Part des Programms mit zwei Stücken am Flügel.

Als Highlight der Veranstaltung präsentierte der aus dem Kölner Karneval bekannte Redner und studierte Lehrer Martin Schopps einen Ausschnitt aus seinem aktuellen Bühnenprogramm »Elternabend« und ein paar karnevalistische Einlagen als Zugabe.

Dabei warf er einen humorvollen und zugleich treffenden Blick auf den Wandel des Schulalltags. Zwischen nostalgischen Erinnerungen an »die Schule von früher« und den Herausforderungen der heutigen Zeit – geprägt von Digitalisierung, veränderten Familienstrukturen und neuen gesellschaftlichen Themen – zeichnete er ein pointenreiches Bild des modernen Bildungsalltags und sorgte bei den Gästen für zahlreiche Lacher. Für die Bewirtung sorgte das Team der schuleigenen Cafeteria „OASE“.