Britta Scheffen

Mehr als 50 Jahre im Dienst der Gemeinschaft

Hellenthal. Bürgermeister Martin Berners hat Arnd van Koll mit dem Ehrenamtspreis der Gemeinde ausgezeichnet. Der langjährige Pfadfinder wurde für mehr als drei Jahrzehnte verlässlichen Einsatzes für die Gemeinschaft geehrt.

Martin Berners (rechts) überreichte Arnd van Koll den Ehrenamtspreis der Gemeinde Hellenthal.

Martin Berners (rechts) überreichte Arnd van Koll den Ehrenamtspreis der Gemeinde Hellenthal.

Bild: Britta Scheffen

»Wenn man über ehrenamtliches Engagement spricht, dann denkt man oft an einzelne Projekte. Bei dir sprechen wir jedoch über etwas anderes: über eine Haltung«, betonte Berners in seiner Laudatio. Van Kolls Engagement lasse sich nicht an Projekten oder Amtszeiten festmachen, sondern an Verlässlichkeit, Menschlichkeit und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Seit dem 1. Januar 1974 ist van Koll Mitglied bei den Pfadfindern im Stamm DPSG Hellenthal – mittlerweile über 50 Jahre. 30 Jahre lang war er im aktiven Vorstand tätig, heute betreut er als Wölflingsleiter die Jüngsten. Der Preisträger organisierte unzählige Zeltlager, initiierte 2007 den jährlichen Jakobsweg der Pfadfinder und rief die Friedenslicht-Aktion in Hellenthal ins Leben, die heute fester Bestandteil des lebendigen Adventskalenders ist.

Besonders hervorzuheben ist van Kolls internationales Engagement: Seit 1990 unterstützt er maßgeblich die Hilfsprojekte von Schwester Ursula Finder in Malawi durch die Sternsingeraktion, die er seit über 50 Jahren begleitet. Darüber hinaus engagiert sich van Koll im Vorstand des Vereinskartells, als St. Martin in Hellenthal und im Kindergarten St. Anna sowie im Kirchenvorstand und im Förderverein St. Anna.

»Ich war ehrlich gesagt verwundert, dass ich überhaupt nominiert wurde«, sagte der Preisträger bescheiden. »Bei den Pfadfindern begeistert mich die Gemeinschaft; jeder kann mitmachen und es herrscht kein Leistungsdruck.« Zu seinen vielfältigen Aktivitäten bemerkte er: »Das kam alles so mit und mit, aber alles, was für das Gemeinwohl ist und besonders zum Wohl der Kinder, mache ich sehr gerne.«


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