Neue Solarparks liefern Strom für die Region
Damit können rechnerisch über 9.000 Haushalte in der Region mit Solarstrom versorgt werden. Gleichzeitig schaffen die Projekte zusätzliche Wertschöpfung vor Ort und leisten einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Energieversorgung.
Der Solarpark Weilerswist umfasst die beiden Teilflächen Weilerswist-Neuheim und Erftstadt-Bliesheim entlang der Autobahn A1. Auf rund 13,5 Hektar erzeugt die Anlage künftig jährlich rund 17,7 Millionen Kilowattstunden Strom – ausreichend für mehr als 5.000 Haushalte.
Der Solarpark Scheven-Kalenberg erstreckt sich entlang der Bahntrasse auf Flächen der Stadt Mechernich und der Gemeinde Kall. Mit einer Leistung von rund 13 Megawattpeak und einer jährlichen Stromproduktion von etwa 14 Millionen Kilowattstunden ist er der bislang größte Solarpark im Kreis Euskirchen. Der erzeugte Strom deckt rechnerisch den Bedarf von rund 4.000 Haushalten.
Errichtet wurden die beiden Solarparks auf sogenannten privilegierten Flächen. Dabei handelt es sich um Standorte entlang von Hauptverkehrswegen, die vom Gesetzgeber für die Nutzung erneuerbarer Energien vorgesehen sind. Gleichzeitig wurden beide Projekte von Anfang an naturverträglich geplant. Die Flächen werden bereits durch Schafe beweidet. Anders als auf intensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen gibt es dort kaum Eingriffe, sodass sich unter und zwischen den Modulen Lebensräume für Pflanzen, Insekten und Vögel entwickeln können.
Auch wirtschaftlich wirken die Projekte direkt vor Ort. Die Standortkommunen profitieren von Gewerbesteuereinnahmen, die in der Region verbleiben. Darüber hinaus seien Beteiligungsmodelle für Kommunen sowie Bürger vorgesehen, damit möglichst viele unmittelbar an den Erträgen der Projekte teilhaben können.
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