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Frederik Scholl

Neuer Bildband erinnert an Flutkatastrophe in Euskirchen

Euskirchen. Stadtmuseum und Stadtarchiv Euskirchen veröffentlichen Bildband mit 200 im Rahmen eines Dokumentationsprojektes gesammelte Fotos.

Giulia Fanton (LVR, v.li.), Dr. Heike Lützenkirchen (Leiterin Stadtmuseum Euskirchen), Sabine Dünnwald (Leiterin Stadtarchiv Euskirchen) und Bürgermeister Sacha Reichelt präsentierten den Bildband.

Giulia Fanton (LVR, v.li.), Dr. Heike Lützenkirchen (Leiterin Stadtmuseum Euskirchen), Sabine Dünnwald (Leiterin Stadtarchiv Euskirchen) und Bürgermeister Sacha Reichelt präsentierten den Bildband.

Bild: Scholl

Die Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 ist durch die massiven Auswirkungen auf das Leben und das Erscheinungsbild der Stadt ein ausgesprochen drastisches Ereignis in der jüngsten Geschichte Euskirchens.

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt sammelten das Stadtarchiv und Stadtmuseum Euskirchen private Foto- und Filmaufnahmen, die während oder unmittelbar nach der Katastrophe gemacht worden waren, gesammelt. Von über 3.000 eingereichten Fotos wurden nach der fachlichen Auswertung 2.500 Exemplare in die Sammlung des Stadtarchivs aufgenommen. In einer Ausstellung präsentierte das Stadtmuseum 2022 über 50 ausgewählte Fotos aus der Sammlung.

Aus dieser Ausstellung wurde nun der Bildband »Euskirchen und die Flut im Juli 2021« entwickelt. Darin ist über die Ausstellungsfotos hinaus noch eine große Zahl weiterer Fotos zu sehen.

Insgesamt zeigt der Bildband mit 200 Fotos, die dramatischen Ereignisse und ihre unmittelbaren Folgen. Aufgeteilt ist der Bildband in mehrere Kapitel. So werden Bilder der Wassermassen, Fotos der Schäden, Fotos von Einsätzen der Rettungskräfte und der Helfer gezeigt. »Im Kapitel Wiederaufbau sind auch Vorher-Nachher-Fotos zu sehen. Wir wollten unbedingt zeigen, dass es auch weitergeht«, sagt Dr. Heike Lützenkirchen, Leiterin des Stadtmuseums. »Mit den fotografischen Beiträgen von zahlreichen Euskirchener Bürgern wird so die Erinnerung an dieses schwerwiegende Ereignis der jüngsten Geschichte in einer Publikation gebündelt«, sagte Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt bei der Vorstellung des Buches. Auch wenn diese Erinnerung zum Teil bedrückend sei, so Reichelt weiter.

Der Bildband ist ab sofort zum Preis von 15 Euro im Stadtmuseum erhältlich. Die Herstellung des Bildbandes wurde unterstützt von der Regionalen Kulturförderung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).


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