

Blauer Himmel, Sonnenschein und steigende Temperaturen – der Frühling lockt viele Menschen in den Nationalpark Eifel. Doch gerade jetzt ist Vorsicht geboten: Die trockenen Pflanzenreste aus Laub und Ästen des Vorjahres liegen ungeschützt in der Sonne und machen die Wälder besonders anfällig für Brände.
Die Nationalparkverwaltung macht deshalb auf die erhöhte Waldbrandgefahr im Frühjahr aufmerksam.
Der Nationalpark Eifel entwickelt sich seit über zwei Jahrzehnten nach dem Leitbild »Natur Natur sein lassen« zurück zu einem wilden Naturwald. Umso wichtiger ist es, diesen Ort zu schützen. Die Nationalparkverwaltung appelliert daher an alle Besucher: Im gesamten Nationalpark gilt ein ganzjähriges Verbot von offenem Feuer – dazu zählt ausdrücklich auch das Rauchen.
Außerhalb der Nationalparkgrenzen greift vom 1. März bis zum 31. Oktober ein gesetzliches Rauchverbot im Wald. Zudem sollte nicht auf Waldwegen und Zufahrten in den Wald geparkt werden – sie dienen als Rettungswege.
Wer gegen die Nationalpark-Verordnung verstößt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Brandstiftung wird darüber hinaus nach dem Strafgesetzbuch mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet. Verursacher haften zivilrechtlich für entstandene Schäden.
Wer ein Feuer entdeckt, sollte dieses – wenn gefahrlos möglich – selbst löschen und in jedem Fall sofort den Notruf 112 wählen. Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung sind mit Löschrucksäcken und Brandhacken ausgestattet und von der Feuerwehr in der Wald- und Flächenbrandbekämpfung geschult worden. Denn im Ernstfall zählt jede Minute.




