Jutta Kruft

Gemeinsam anpacken für das Tierheim Mayen

Freude im Mayener Tierheim.

Freude im Mayener Tierheim.

Bild: evm

Mayen. Es bellt, miaut und gurrt, als 15 Mitarbeitende der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) das Tierheim in Mayen betreten. Sie haben viel vor, denn sie unterstützen an diesem Samstag als Freiwillige bei anstehenden Arbeiten auf dem Gelände. Im Rahmen des Spendenprogramms „evm mit Herz“ fördert die evm das soziale Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Projekte mit Vereinen in ihrer Region durchführen möchten. „Dieses Mal haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt und unser bisheriges Konzept weiterentwickelt“, berichtet evm-Kommunalbetreuer Jörg Hilden, der die Aktion organisiert hat. „Normalerweise unterstützen wir Mitarbeiter, die sich aktiv für Projekte mit sozialem, kulturellem oder gemeinnützigem Charakter engagieren, mit einer Spende von bis zu 1.000 Euro. Für das Tierheim Mayen wollen wir heute zusammen die Ärmel hochkrempeln und dort helfen, wo viele Hände gebraucht werden“, erläutert er.
Zwei Hochbeete, gefüllte Löcher im Hundegehege und abgeschliffene Vogelhäuser
Die evm hatte intern zur Teilnahme an der Aktion aufgerufen. Schnell hatten sich die benötigten 15 Helferinnern und Helfer gefunden. Und die haben noch Freunde und Familie mitgebracht. Knapp drei Stunden verbrachten die Helferinnen und Helfer vor Ort. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Zwei neu gebaute und frisch bepflanzte Hochbeete zieren nun den Eingang des Tierheims, Löcher in den Hundegehegen wurden gefüllt und etliche Vogelhäuser abgeschliffen. Und nicht nur das: Die evm hatte zuvor Tierfutter innerhalb der Belegschaft gesammelt und an das Tierheim als zusätzliche Futterspende übergeben. Zusätzlich unterstützt sie das Tierheim mit einer Geldspende von 2.700 Euro. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch die evm“, erzählt Stephanie Rippel, Leiterin des Tierheims in Mayen. „Dank der fleißigen Helfer konnten wir heute viele offene Aufgaben umsetzen.“
Am Ende der schweißtreibenden Arbeiten waren alle Freiwilligen erschöpft, aber zufrieden. Und das Beste: Natürlich blieb auch noch genug Zeit, um die tierischen Bewohner mit ein paar Streicheleinheiten zu verwöhnen.