Simone Wunder
Sieben Stolpersteine gegen das Vergessen
Nicole Pohl und Sylvia Hilger sprechen über das Schicksal ihres Großonkels Josef Hilger und die Bedeutung der Stolperstein-Verlegung.
Video: Wunder
Mayen. Mit der sechsten Stolperstein-Verlegung hat die BBS Mayen am heutigen Dienstag erneut ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt. Nach einer Feierstunde in der Aula der Schule wurden an drei Orten im Mayener Stadtgebiet insgesamt sieben Stolpersteine verlegt.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld intensiv mit den Lebensgeschichten der Menschen beschäftigt, an die mit den Gedenksteinen erinnert wird. Begleitet wurde das Projekt von den Lehrkräften Stefanie Fatmi-Schmidt, Michael Wilhelmi und Christina Pink. Die Verlegung übernahm Frank-Matthias Mann, langjähriger Wegbegleiter und Assistent des Künstlers Gunter Demnig, der krankheitsbedingt nicht selbst teilnehmen konnte. Mann verlas zudem ein Grußwort Demnigs. Das Stolperstein-Projekt wurde von ihm ins Leben gerufen und erinnert europaweit an Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt, deportiert oder ermordet wurden.
Besonders bewegend war die Teilnahme von Angehörigen der Opfer. Unter anderem waren Nachkommen aus den USA angereist. In der Kelberger Straße 32 wurden zwei, in der Brückenstraße 12 vier und in der Goethestraße 13 ein Stolperstein verlegt.
Einer der neuen Gedenksteine erinnert an Josef Hilger, der als homosexueller Mann während der NS-Zeit verfolgt und im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurde. Seine Großnichten Nicole Pohl und Sylvia Hilger würdigten die Verlegung als wichtigen Schritt, um die Erinnerung an ihren Großonkel und sein Schicksal lebendig zu halten.
Seit 2021 engagiert sich die BBS Mayen mit dem Stolperstein-Projekt für eine lebendige Erinnerungskultur. Insgesamt wurden durch das Schulprojekt inzwischen 40 Stolpersteine in Mayen verlegt.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld intensiv mit den Lebensgeschichten der Menschen beschäftigt, an die mit den Gedenksteinen erinnert wird. Begleitet wurde das Projekt von den Lehrkräften Stefanie Fatmi-Schmidt, Michael Wilhelmi und Christina Pink. Die Verlegung übernahm Frank-Matthias Mann, langjähriger Wegbegleiter und Assistent des Künstlers Gunter Demnig, der krankheitsbedingt nicht selbst teilnehmen konnte. Mann verlas zudem ein Grußwort Demnigs. Das Stolperstein-Projekt wurde von ihm ins Leben gerufen und erinnert europaweit an Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt, deportiert oder ermordet wurden.
Besonders bewegend war die Teilnahme von Angehörigen der Opfer. Unter anderem waren Nachkommen aus den USA angereist. In der Kelberger Straße 32 wurden zwei, in der Brückenstraße 12 vier und in der Goethestraße 13 ein Stolperstein verlegt.
Einer der neuen Gedenksteine erinnert an Josef Hilger, der als homosexueller Mann während der NS-Zeit verfolgt und im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurde. Seine Großnichten Nicole Pohl und Sylvia Hilger würdigten die Verlegung als wichtigen Schritt, um die Erinnerung an ihren Großonkel und sein Schicksal lebendig zu halten.
Seit 2021 engagiert sich die BBS Mayen mit dem Stolperstein-Projekt für eine lebendige Erinnerungskultur. Insgesamt wurden durch das Schulprojekt inzwischen 40 Stolpersteine in Mayen verlegt.
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