

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald sucht Studierende und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit dem Schutzgebiet umsetzen möchten. Gemeinsam mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten vergibt der Nationalpark erstmals Forschungsstipendien.
Ziel ist es, neue wissenschaftliche Arbeiten mit Bezug zum Nationalpark zu fördern. Dabei sind sowohl naturwissenschaftliche Themen, etwa aus den Bereichen Artenschutz und Ökologie, als auch sozialwissenschaftliche Fragestellungen willkommen.
Zwei Stipendien à 1.500 Euro
Vergeben werden jährlich zwei Forschungsstipendien in Höhe von jeweils 1.500 Euro. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Juli 2026.
„Wir freuen uns über die Bewerbung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und hoffen auf spannende Forschungsarbeiten und innovative Ideen, die einen thematischen Bezug zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald herstellen“, sagt Dr. Martin Mörsdorf, stellvertretender Amtsleiter sowie Leiter der Abteilung Forschung, Biotop- und Wildtiermanagement.
Auch sozialwissenschaftliche Themen gefragt
Während der Nationalpark bereits intensiv naturwissenschaftlich erforscht wird, sieht Dr. Jan Rommelfanger, Leiter der Abteilung Umweltbildung, Naturerleben, Regionalentwicklung und Nationalpark-Tore, weiteres Potenzial in anderen Bereichen.
„Neben der bereits starken Erforschung im naturwissenschaftlichen Gebiet wünsche ich mir mehr Arbeiten im sozialwissenschaftlichen Bereich, wie beispielsweise zur Umweltbildung, den Besucherangeboten, der regionalen Entwicklung und den Nationalpark-Toren“, erklärt Rommelfanger.
Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten möglich
Eingereicht werden können Diplom-, Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten von Universitäten und Fachhochschulen. Voraussetzung ist, dass die Themenstellung bereits von der jeweiligen Hochschule akzeptiert wurde und die Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald entsteht.
Bereits abgeschlossene Arbeiten sind von der Förderung ausgeschlossen. Die Forschungsergebnisse müssen nach Abschluss öffentlich zugänglich gemacht und der Nationalparkverwaltung für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt werden.
Bewerbung bis 15. Juli
Zu den einzureichenden Unterlagen gehören ein Lebenslauf, ein Exposé mit Beschreibung des Forschungsvorhabens sowie eine Betreuungszusage der Hochschule.
Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt Anfang August durch ein Gremium aus Nationalparkverwaltung, Nationalpark-Beirat und Ministerium.
Weitere Informationen
Ausführliche Informationen zu den Voraussetzungen, möglichen Themenfeldern und den Bewerbungsunterlagen gibt es auf der Internetseite des Nationalparks. Die Bewerbungen sind per E-Mail an stephanie.korb@nlphh.de zu richten.




