

Über das Vermögen der Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH mit Sitz in Föhren ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Das Amtsgericht Wittlich ordnete das Verfahren am 31. Juli 2026 unter dem Aktenzeichen 7a IN 85/26 an. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ingo Grünewald von der Kanzlei Professor Schmidt, Grünewald und Partner bestellt.
Rechtsanwalt Ingo Grünewald teilt mit, dass gemeinsam mit der Geschäftsführung unmittelbar nach seiner Bestellung Maßnahmen zur Stabilisierung des Geschäftsbetriebs eingeleitet wurden. Ziel sei es, den Abverkauf schnellstmöglich wieder aufzunehmen, damit Kunden bereits bestellte Waren zeitnah erhalten können.
Parallel werde nach einem geeigneten Investor für den Geschäftsbetrieb oder wesentliche Teile davon gesucht. Der Investorenprozess soll strukturiert und zügig eingeleitet werden.
Die Lohn- und Gehaltsansprüche der Beschäftigten für August, September und Oktober 2026 seien über eine von der Bundesagentur für Arbeit genehmigte Insolvenzgeldvorfinanzierung gesichert.
Die Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Föhren beschäftigt nach eigenen Angaben rund 400 Mitarbeiter an insgesamt zwölf Standorten in Deutschland. Das Familienunternehmen ist seit 1890 im Bereich Fliesen, Baustoffe und Natursteine tätig.




