

Ein Brand in einer Dachgeschosswohnung hat am Dienstagmorgen einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei in Kenn ausgelöst. Der Bewohner versuchte, sich gemeinsam mit seinem Hund über das Dach in Sicherheit zu bringen. Die übrigen Hausbewohner wurden evakuiert und blieben unverletzt.
Gegen 6.40 Uhr meldete ein Anwohner eines Mehrparteienhauses in der Trierer Straße den Wohnungsbrand. Der Bewohner der betroffenen Dachgeschosswohnung kletterte mit seinem Hund über das Dach zur Nachbarwohnung und machte sich dort am Fenster bemerkbar. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verschanzte er sich mit dem Tier im Keller des Gebäudes.
Die Feuerwehr löschte den Brand. Die übrigen Bewohner konnten aus dem Haus gebracht werden und blieben unverletzt. Der Schaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt. Die betroffene Wohnung dürfte vorerst unbewohnbar sein.
Der Mann befand sich nach Angaben der Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand. Polizeibeamte überwältigten und fixierten ihn im Keller. Dabei leistete er Widerstand. Anschließend wurde er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Schweich, Longuich und Kenn, zwei Rettungswagen sowie drei Streifenwagen der Polizeiinspektion Schweich. Eine Diensthundeführerin kümmerte sich um die Sicherung des Hundes.




