

Wegen eines Kranunfalls mussten am Samstag, 17. Oktober, Feuerwehr und Spezialkräfte gegen 10.20 Uhr nach Schillingen ausrücken. Während Arbeiten an den schweren Gegengewichten eines mobilen Krans stürzte dieser plötzlich nach vorne um. Dabei fiel der Kran auf einen neu errichteten Anbau, knickte ab und kam schließlich mit seinem Ausleger auf einer Stromleitung zum Liegen.
Aufgrund der Gefahrenlage wurde umgehend die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte sicherten zunächst den betroffenen Bereich ab und nahmen Kontakt mit dem zuständigen Energieversorger auf. Um eine Gefährdung durch die beschädigten Stromleitungen auszuschließen, wurde die Stromversorgung in mehreren umliegenden Wohnhäusern vorsorglich unterbrochen.
Durch die Beschädigung der Stromleitung wurde zudem ein Dachständer auf einem benachbarten Wohnhaus erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Im weiteren Einsatzverlauf trafen Mitarbeiter des Energieversorgers Westnetz an der Unfallstelle ein, um sich um die beschädigten Leitungen und die Wiederherstellung der Stromversorgung zu kümmern. Parallel dazu wurde ein Spezialunternehmen aus Trier zur Bergung des umgestürzten Krans hinzugezogen.
Über mehrere Stunden hinweg wurde der umgestürzte Kran zunächst gesichert und stabilisiert. Anschließend begannen die Spezialisten damit, ihn mithilfe der beiden Großkräne Stück für Stück wieder aufzurichten, um das Gerät anschließend wieder abbauen zu können.
Während die Stromversorgung in den meisten betroffenen Wohnhäusern im Laufe des Einsatzes wiederhergestellt werden konnte, blieben drei umliegende Gebäude über einen längeren Zeitraum ohne Elektrizität. Mitarbeiter von Westnetz nahmen am späten Nachmittag weitere Arbeiten an den beschädigten Leitungen auf, um auch die verbliebenen Haushalte wieder mit Strom versorgen zu können.
Wie es genau zu dem Kranunfall kommen konnte und welche Rolle die starken Windverhältnisse dabei spielten, ist derzeit noch unklar. Die genaue Unfallursache muss im weiteren Verlauf geklärt werden. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.
Im Einsatz waren die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) und die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, die Feuerwehren aus Schillingen und Kell am See, die Polizeiinspektion Hermeskeil, der Energieversorger Westnetz sowie ein Spezialbergungsunternehmen aus Trier.



