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Reinsfeld. (red) Mit zwei aufeinanderfolgenden Präventionsveranstaltungen hat die St. Martinus-Schule in Reinsfeld (Förderschule) ihre Schülern nachhaltig für wichtige Themen des Jugend- und Lebensalltags sensibilisiert. Kürzlich vermittelte die Polizei Hermeskeil wirkungsvolle Drogenprävention; an einem anderem Termin informierte Fachpersonal der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich die Oberstufe über Straftaten, Strafrecht und den Ablauf im Vollzug. Bei der Einheit zur Drogenprävention standen fundierte Informationen, praxisnahe Einblicke und der offene Dialog im Mittelpunkt. Wiederholt wurden das Jugendschutzgesetz samt Altersbegrenzungen sowie die Unterschiede zwischen legalen und illegalen Drogen. Anschaulich diskutiert wurden Gefahren und gesundheitliche Risiken des Konsums. Ein Highlight war die »Promille-Brille«, mit der die Jugendlichen die verzerrte Wahrnehmung und reduzierte Reaktionsgeschwindigkeit unter Alkoholeinfluss unmittelbar erleben konnten. Im Vortrag der JVA Wittlich erhielten die Schülerinnen und Schüler einen strukturierten Überblick vom Delikt über Ermittlungs- und Gerichtsverfahren bis hin zur Zuführung in den Vollzug. Vorgestellt wurden zudem Präventionsangebote sowie Unterstützungs- und Therapiesysteme im Justizvollzug; abschließend präsentierte das Wachpersonal exemplarisch seine Schutzausrüstung. Die Resonanz der Schülerschaft war an beiden Tagen sehr positiv: Es wurde interessiert nachgefragt und intensiv diskutiert.