

Nach einem versuchten Einbruch am 13. Februar 2026 in Trier kam es zu einer längeren Polizeiverfolgung, die bis nach Losheim am See führte. Die flüchtenden Tatverdächtigen waren mit einem Fahrzeug unterwegs und wollten sich der Kontrolle entziehen. Auf der B268 verlor der Fahrer beim Abbiegen die Kontrolle über das Auto und verunfallte. Infolge der dynamischen Situation kollidierte auch ein Streifenwagen mit dem Fluchtfahrzeug.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt sechs Personen verletzt, darunter zwei Polizeibeamte. Vier Tatverdächtige konnten festgenommen werden. Gegen den Fahrer besteht zudem der Verdacht, unter dem Einfluss von Drogen gestanden zu haben. Die Ermittlungen zu dem versuchten Einbruch sowie zur Verfolgungsfahrt dauern an.
Vollsperrung der B268 einen Monat später
Rund einen Monat später, am Mittwoch, 11. März 2026, kam es im Zusammenhang mit dem Vorfall zu einer angekündigten Vollsperrung der B268 zwischen Greimerath Panzhaus und Britten in der Zeit von 9 bis 11 Uhr. Die Polizei hatte im Vorfeld lediglich einen „Polizeieinsatz“ angekündigt und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Konkrete Details wurden zunächst nicht genannt.
Die Vollsperrung wurde vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) aus Saarburg auf rheinland-pfälzischer Seite sowie von der zuständigen Straßenmeisterei im Saarland bei Britten eingerichtet. Trotz vorheriger Ankündigung standen zahlreiche Verkehrsteilnehmer vor der gesperrten Strecke und mussten umkehren oder lange Umleitungen in Kauf nehmen. Diese führten entweder über Weiskirchen und Losheim oder über Serrig und Mettlach, was zu Verzögerungen im Berufs- und Lieferverkehr führte.
Umfangreiche Spurensuche
Hintergrund der Maßnahme waren umfangreiche Spurensicherungsarbeiten der Kriminalpolizei. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Täter während ihrer Flucht auf dem betroffenen Streckenabschnitt mögliche Tatwerkzeuge und/oder Diebesgut aus dem fahrenden Fahrzeug geworfen haben, um Beweismittel zu beseitigen. Das Suchgebiet befand sich zwar bereits auf saarländischer Seite, die Ermittlungen wurden jedoch von Kräften aus Rheinland-Pfalz geleitet.
Für die mehrstündige Suche kamen eine Drohne, Suchhunde, spezielle Detektoren sowie zahlreiche Einsatzkräfte zum Einsatz, die die Strecke beidseitig der Bundesstraße auch zu Fuß absuchten. Ob dabei relevante Beweismittel gefunden wurden, ist bislang nicht bekannt. Nach Abschluss der Maßnahme, gegen 11:45 Uhr, wurde die B268 wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.
Text: Florian Blaes




