Andrea Fischer

Sankt Wendelinus kehrt in die Kapelle zurück

Niedermennig. Nach rund 40 Jahren ist die Figur des heiligen Wendelinus an ihren ursprünglichen Platz in der St.-Wendelin-Kapelle in Niedermennig zurückgekehrt.

Von links nach rechts Elfriede Marxen, Emil Hölzmer, Gaby Riss und Pastor Kevin Schirra.

Von links nach rechts Elfriede Marxen, Emil Hölzmer, Gaby Riss und Pastor Kevin Schirra.

Bild: Matthias Willems

Dass sie überhaupt wiedergefunden wurde, ist einem glücklichen Zufall zu verdanken. Der heilige Wendelinus soll im 6. Jahrhundert im Bistum Trier missionarisch tätig gewesen sein. Die nun wieder aufgestellte Figur zeigt ihn als Hirten. Lange Zeit galt sie als verschollen, bis Gaby Riss aus Niedermennig sie zufällig in der örtlichen Kindertagesstätte entdeckte, als sie ihr Enkelkind dorthin brachte. Mit Zustimmung der Kita nahm sie die Figur gemeinsam mit dem Tälchen-Ortsvorsteher Dieter Klever mit zurück in die Kapelle. Auf einem vom Niedermenniger Emil Hölzmer eigens angefertigten Sockel hat sie nun neben dem Altar ihren Platz gefunden. Am 20. Oktober, dem Namenstag des heiligen Wendelinus, fand nach dem Gottesdienst anschließend auf Initiative der Frauengemeinschaft, die auch eine Kerze spendete, ein Umtrunk statt.