

Nach Angaben der Polizei war der Fahrer eines Mercedes-Sprinters aus Richtung Saarland kommend auf der A1 in Richtung Trier unterwegs. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn verlor er nach einem kräftigen Regenschauer die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Transporter kam von der Fahrbahn ab, fuhr mehrere Hundert Meter über die angrenzende Grünfläche im Bereich der Anschlussstelle, überschlug sich und durchbrach schließlich eine Leitplanke. In der Folge kam das Fahrzeug in einer äußerst ungewöhnlichen Position zum Stillstand: Der Sprinter stand nahezu senkrecht auf seinem Frontbereich, während das Heck steil in die Höhe ragte.
Trotz des spektakulären Unfallhergangs hatte der Fahrer großes Glück. Er konnte sich selbstständig aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreien. Nach ersten Erkenntnissen erlitt er lediglich leichte Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde er zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Die alarmierte Feuerwehr Hermeskeil sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte die weiteren Maßnahmen. Aufgrund der außergewöhnlichen Lage des Transporters gestaltete sich die Bergung aufwendig. Die Anschlussstelle musste in Fahrtrichtung Trier für längere Zeit gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer wurden am Sonntagnachmittag umgeleitet, bis das Unfallfahrzeug geborgen und die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte.
Der Unfall bei Hermeskeil reiht sich nach Polizeiangaben in eine Serie zahlreicher Verkehrsunfälle ein, die sich am Sonntag auf der A1 ereigneten. Auch in Fahrtrichtung Koblenz kam es bei Hasborn sowie im Bereich Mehren zu schweren Verkehrsunfällen. Bei dem Unfall nahe Mehren überschlug sich ebenfalls ein Sprinter.
Die teils heftigen Regenschauer und die dadurch nassen Fahrbahnen sorgten am Sonntag für schwierige Straßenverhältnisse auf der Autobahn.
Im Einsatz bei Hermeskeil waren die Feuerwehr Hermeskeil, ein Rettungswagen (RTW), ein Notarzt sowie die Polizei Hermeskeil.




