Claudia Neumann

Vier Tote bei Unfall auf B51 – Gutachten schließt technische Defekte aus

Welschbillig. Unfallursache bleibt unklar / Lkw-Fahrer war zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt

Bild: Archiv / Schößler

Am Dienstagmorgen, 18. November 2025, war es auf der B51 zwischen Trier und Bitburg in Höhe Windmühle (zwischen Newel und Welschbillig) zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem Kleintransporter gekommen. Das Auto kollidierte frontal mit dem LKW. Dabei starben vier Menschen noch an der Unfallstelle: der 53-jährige Fahrer des LKW aus dem Landkreis Trier-Saarburg sowie drei Insassen des Kleintransporters – ein 45-jähriger Mann, eine 42-jährige Frau und ein siebenjähriges Kind aus Bitburg. Auch der Hund der Familie kam ums Leben. Der LKW überschlug sich nach der Kollision und rutschte in das Bankett.

Ursache bleibt ungeklärt

Wie die Polizei jetzt auf Anfrage mitteilt, liegt das Gutachten zum Unfall inzwischen vor. Demnach können technische Defekte an beiden Fahrzeugen ausgeschlossen werden. Die grundsätzliche Ursache des Zusammenstoßes bleibt jedoch ungeklärt. „Zu möglichen Ablenkungen im Straßenverkehr oder sonstigen Vorfällen lassen sich im Nachhinein keine verlässlichen Aussagen mehr treffen“, heißt es von Polizeioberkommissarin Kerstin Klein vom Polizeipräsidium Trier.

Nicht anschnallen kostet das Leben

Das Gutachten ergab zudem, dass der LKW-Fahrer zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt war. Die Polizei betont: „Wäre er angeschnallt gewesen, wäre der tödliche Ausgang mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeidbar gewesen. Daher appellieren wir ganz dringend: Anschnallen kostet nichts. Nicht anschnallen kostet das Leben. Das Anlegen des Gurts vor Fahrtantritt kann wirklich Leben retten.“


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