Andrea Fischer

Wintereinbruch führt zu Verkehrschaos im Hochwald

Region. Der Winter hat zum Jahresbeginn den Hunsrück fest im Griff: Bis zum Mittag fielen in der Region bis zu 10 Zentimeter Neuschnee, was zu zahlreichen Verkehrsproblemen führte. Besonders betroffen waren die Bundes- und Landesstraßen, wo es zu mehreren Unfällen und Behinderungen kam.

 

Aufgrund des Wintereinbruchs und den damit verbundenen glatten Straßen ereigneten sich zahlreiche Unfälle.

Aufgrund des Wintereinbruchs und den damit verbundenen glatten Straßen ereigneten sich zahlreiche Unfälle.

Bild: Florian Blaes

Bereits in den frühen Morgenstunden ereigneten sich zwei Unfälle mit Blechschäden am Hinzerather Kreisel. Auf der B269 zwischen Morbach und Birkenfeld verschärfte sich die Lage durch querstehende LKW, die den Verkehr zeitweise komplett zum Erliegen brachten.

Auch auf der L159 zwischen Hinzerath und Bruchweiler wurde es gefährlich: Ein Pakettransporter und ein Wohnmobil rutschten in den Graben. Auf der L160 von Morbach nach Bruchweiler kam ein Linienbus von der Fahrbahn ab und blieb stecken. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet.

Besonders schwierig war die Lage für Urlauber, deren Fahrzeuge auf verschneiten Straßen liegen blieben. Die L165 zwischen Hermeskeil und Züsch musste aufgrund von Schnee- und Eisbruch sogar vollständig gesperrt werden. Ein Ende der Sperrung ist derzeit nicht absehbar.

 

Der Winterdienst ist weiterhin im Dauereinsatz, um die Straßenverhältnisse zu verbessern.