

Auf dem Grüneberg zwischen Stadt und Landkreis Trier erprobt die Wehrtechnische Dienststelle 41 (WTD 41) Technologien für die Landes- und Bündnisverteidigung. In der vergangenen Woche besuchten Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Landrat Stefan Metzdorf sowie Vertreter des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums die Einrichtung. Organisiert wurde der Besuch durch die Wirtschaftsförderung Trier-Saarburg.
Die WTD 41 ist das technische Kompetenzzentrum des Bundesverteidigungsministeriums für landgebundene Fahrzeugsysteme. Rad- und Kettenfahrzeuge, Fahrzeugkomponenten sowie mobile Energieversorgungssysteme werden hier unter realen Bedingungen geprüft, bewertet und weiterentwickelt. Die Gäste konnten sich bei einem Rundgang über das Gelände ein Bild von den Prüf- und Testverfahren machen.
„Es ist beeindruckend zu sehen, welche hochspezialisierte Arbeit hier geleistet wird und welche Bedeutung der Standort für Sicherheit und Innovation hat", sagte Landrat Stefan Metzdorf im Anschluss an den Besuch.
Mit rund 450 Beschäftigten zählt die WTD 41 zu den bedeutenden Arbeitgebern in der Region Trier-Saarburg. Der Großteil der Mitarbeitenden besteht aus zivilen Fachkräften, vor allem Technikern und Ingenieuren. Ergänzt wird die Facharbeit durch eigene Ausbildungsprogramme etwa im Bereich Kfz-Mechatronik sowie durch Kooperationen mit Hochschulen und weiteren wehrtechnischen Einrichtungen.




