Claudia Neumann

Gedenkstätte Hinzert zeigt Ausstellung über die Opfer des Pogroms 1938

Hinzert. Am Internationalen Museumstag zeigt die Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert erstmals eine Ausstellung, die Todesopfer der Novemberpogrome in Rheinland-Pfalz und dem Saarland dokumentiert.

Bild: Archiv

Am Sonntag, 17. Mai, wird um 11 Uhr in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert die Ausstellung „Die Toten des Pogroms 1938 – Rheinland-Pfalz und Saarland" eröffnet. Der Termin fällt auf den Internationalen Museumstag.

Erstmals systematisch erfasst

Grundlage der Ausstellung ist eine umfassende Studie der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, in der erstmals systematisch erfasst wurde, wie viele Menschen auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz und des Saarlandes im Zusammenhang mit den Novemberpogromen zu Tode kamen. Anhand regionaler Beispiele dokumentiert die Ausstellung die Ereignisse jener Tage.

Programm der Eröffnung

Die Begrüßung übernimmt Dr. Sabine Arend, Leiterin der Gedenkstätte. Ein Grußwort spricht Bernhard Kukatzki, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Dr. Walter Rummel hält die historische Einführung, Carolin Manns vom Förderkreis Synagoge Laufersweiler führt in die Ausstellung ein. Im Anschluss laden die Kuratorinnen Ulrike Holdt und Carolin Manns zu einem Rundgang ein. Der Abend klingt mit einem kleinen Empfang aus.

Anmeldung und Ort

Die Veranstaltung findet in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert, An der Gedenkstätte, 54421 Hinzert-Pölert statt. Eine Anmeldung bis Dienstag, 12. Mai, ist erbeten unter info@gedenkstaette-hinzert.lpb.rlp.de.