Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Trier gestiegen
Vulkaneifel. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Region Trier fällt im Vergleich zum Vorjahr etwas höher aus und ist vor allem saisonal bedingt. Besonders in witterungsabhängigen und saisongeprägten Branchen wie der Gastronomie zeigen sich derzeit übliche Schwankungen.
Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Fachkräften stabil. Vor allem im Handwerk suchen viele Betriebe weiterhin qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier bestehen gute Chancen für Arbeitsuchende mit entsprechender Qualifikation oder Weiterbildungsbereitschaft.“ verdeutlicht Reinhilde Willems, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Trier.
Agentur für Arbeit Trier
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Trier (Stadt Trier, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Vulkaneifel, Landkreis Trier-Saarburg) im Januar 2026 gestiegen. 14.347 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 1.133 Personen mehr (9 Prozent) als im Dezember und 304 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Januar bei 17.185 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat Dezember (728 Personen bzw. 4,4 Prozent) und sank verglichen mit Januar 2025 (-149 Personen bzw. -0,9 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 7.180 Personen (789 Personen mehr als im Vormonat und 599 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 7.167 Arbeitslose registriert (344 Personen mehr als im Vormonat, aber 295 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 50 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.518 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.850 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.365 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 810 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 591 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (201 weniger als im Vormonat und 68 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 4.285 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 547 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 11.363.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 15.268 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 736 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.
Landkreis Vulkaneifel
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Vulkaneifel im Januar 2026 gestiegen. 1.610 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 116 Personen mehr (8 Prozent) als im Dezember und 31 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 818 Personen (72 Personen mehr als im Vormonat und 37 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 792 Arbeitslose registriert (44 Personen mehr als im Vormonat, aber 6 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 49 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 349 Personen arbeitslos. Davon kamen 162 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 232 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 80 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 77 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (13 weniger als im Vormonat und 20 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Gastgewerbe. Aktuell befanden sich damit 532 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 23 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 1.036.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 1.410 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 22 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.