

Die Schule am Pulvermaar ist offiziell als UNESCO-Projektschule anerkannt. Die Grund- und Realschule plus erhielt die Ernennungsurkunde bei einem Schulfest in der Mehrzweckhalle.
Mit der Auszeichnung erreicht die Schule die höchste Stufe im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen. Die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, kurz UNESCO, fördert Schulen, die sich unter anderem für nachhaltige Entwicklung und internationale Verständigung einsetzen.
Zuvor war die Schule bereits als Natur- und Geopark-Schule zertifiziert und als mitarbeitende UNESCO-Schule aufgenommen worden. Auf dem Weg zur Anerkennung durchlief sie drei Stufen: von der interessierten über die mitarbeitende bis zur anerkannten Projektschule. Der Status gilt jeweils für fünf Jahre und muss anschließend verlängert werden.
In Gillenfeld verbindet die Schule regionale Umweltbildung mit internationalen Kontakten. Die schuleigene Schafherde beweidet die Maarhänge, wirkt der Verbuschung entgegen und trägt zum Erhalt des Landschaftsbildes bei.
Zudem beteiligt sich die Schule am europäischen Erasmus-Programm und pflegt Kontakte zu Partnerschulen. Per Videokonferenz gab es bislang unter anderem einen Austausch mit Schulen in Kenia, Finnland und im spanischen Partner-Geopark Orígens. Auch die Europa-Woche in Brüssel sowie Treffen in Speyer, Halle und Erfurt gehören zur Netzwerkarbeit.
Beim Festakt überreichte Klaus Schilling, Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen in Deutschland, die Urkunde. Verbandsbürgermeister Thomas Scheppe, die Schulleitung und Schulelternsprecher Dirk Franzen würdigten das Engagement der Schulgemeinschaft.
Schilling hob eine Besonderheit hervor: Die Schule am Pulvermaar ist bundesweit die einzige anerkannte UNESCO-Projektschule, die direkt in einem UNESCO Global Geopark liegt.



