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Bad Kreuznach. Ungewöhnliches Fahrverhalten rief am frühen Samstagmorgen, 7. Februar, die Polizei in Bad Kreuznach auf den Plan. Ein aufmerksamer Zeuge hatte gegen 3.00 Uhr ein Fahrzeug gemeldet, das mit auffällig geringer Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 41 unterwegs war. Laut Zeugenaussagen befuhr der Wagen zeitweise beide Fahrspuren gleichzeitig. Überraschende Wende bei der Kontrolle Die alarmierte Streife stoppte das Fahrzeug kurz darauf auf Höhe von Bad Kreuznach. Die erste Vermutung einer Trunkenheitsfahrt bestätigte sich jedoch nicht: Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 56-jährigen Fahrer ergab einen Wert von 0,0 Promille. Die Ursache für die unsichere Fahrweise blieb zunächst unklar, doch die Routineüberprüfung der Personalien brachte eine Überraschung ans Licht. Ehefrau als rettender Engel Gegen den Mann lagen gleich zwei offene Haftbefehle vor. Da der 56-Jährige die fälligen Geldstrafen vor Ort nicht selbst begleichen konnte, schien der Weg in die Justizvollzugsanstalt unvermeidlich. In dieser Notlage eilte seine Ehefrau zur Hilfe: Sie machte sich mitten in der Nacht mit dem Taxi von Wiesbaden aus auf den Weg zur Dienststelle nach Bad Kreuznach. Durch die Zahlung der offenen Beträge bewahrte sie ihren Mann vor der Haft. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 56-Jährige die Dienststelle wieder verlassen – die Heimreise musste er allerdings zu Fuß antreten.