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Robert Syska

Ehrenamt: »Das Leben gemeinsam heller machen«

Landkreis Bad Kreuznach. Mit einem Empfang bedankte sich der Kirchenkreis bei 200 engagierten Jugendlichen.

Superintendentin Astrid Peekhaus sprach den jungen Leuten aus dem Kirchenkreis im Rahmen des Empfangs ihren Dank und ihre Anerkennung aus.

Superintendentin Astrid Peekhaus sprach den jungen Leuten aus dem Kirchenkreis im Rahmen des Empfangs ihren Dank und ihre Anerkennung aus.

Bild: Kirchenkreis an Nahe und Glan

Sie engagieren sich im Team für den Konfirmandenunterricht, als Freizeitbegleiter, als Streiterinnen und Streiter für Demokratie und einige wenige sogar als Jugendpresbyterinnen und -presbyter: Mit einem Empfang hat sich der Kirchenkreis An Nahe und Glan deshalb bei rund 200 Jugendlichen bedankt, die ehrenamtlich in der Evangelischen Jugend aktiv sind.

»Wir haben euch eingeladen, um danke zu sagen, dass ihr euch in eurer Freizeit in verschiedenen Gremien und Gruppen und an vielen unterschiedlichen Orten engagiert.« Mit diesen Worten wandte sich Superintendentin Astrid Peekhaus an die jungen Leute, die sich in großer Zahl im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zusammengefunden hatten. »Ihr seid euch eurer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst und dafür spricht euch der Kirchenkreis Dank und Anerkennung aus.« Jugendarbeit trage zur Persönlichkeitsbildung bei. Die jungen Leute erlebten eine Gemeinschaft, die bereit sei, sich für eine Sache einzusetzen. »In dieser Gemeinschaft können wir alle das Leben ein bisschen heller machen.«

Trotz knapper Ressourcen habe die Jugendarbeit im Kirchenkreis ein starkes Profil entwickelt, betonte Anika Weinsheimer, Leiterin des Jugendreferats. Sie führt den Erfolg auf eine starke Zusammenarbeit im Team mit den hauptamtlich auf diesem Sektor Mitarbeitenden in den Gemeinden zurück. Als Beispiel verweist sie nicht ohne Stolz auf das große Interesse der jungen Leute an der Ausbildung zum Erwerb der Jugendleiter-Card (Juleica). »Im nächsten Jahr werden 60 Leute aus dem Kirchenkreis bei dieser Ausbildung mitmachen«, sagt sie.

Für Jugendliche sei es nicht leicht, sich neben Schule, Ausbildung oder Studium ehrenamtlich zu engagieren. »Trotzdem lassen sich viele darauf ein und erleben eine attraktive Gemeinschaft von Gleichgesinnten«, freut sich Jugendreferats­leiterin


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