Andreas Bender

Kinderwünsche werden sichtbar: Outdoor-Kicker für Frei-Laubersheim wurde übergeben

Frei-Laubersheim. Die ehrenamtliche Initiative „Leit treffe Leit“ hat einen Kinderwunsch aufgegriffen und umgesetzt: Die Anschaffung eines Outdoor-Kickers als frei zugängliches Spielangebot für Kinder und Jugendliche.

Im Rahmen von Kindersprechstunden in Frei‑Laubersheim wurden zahlreiche Anliegen der Kinder gesammelt. Wiederholt wurde der Wunsch nach einer verkehrsberuhigten Zone geäußert, um sichere Spiel‑ und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Der Gemeinderat befasste sich ausführlich mit dem Antrag, lehnte ihn jedoch mehrheitlich ab, wie die Initiative „Leit treffe Leit“ erklärt.

Damit die Kinder dennoch ein sichtbares Ergebnis ihrer Beteiligung erleben, hat die ehrenamtliche Initiative einen weiteren Kinderwunsch aufgegriffen: die Anschaffung eines Outdoor‑Kickers als frei zugängliches Spielangebot für Kinder und Jugendliche. Das Projekt wurde als "Ehrenamtliches Bürgerprojekt in einer LEADER‑Region von Rheinland‑Pfalz“ über die LAG Rheinhessen unterstützt. Die Initiative übernimmt den erforderlichen Eigenanteil und sorgt für die Umsetzung vor Ort.

Nun konnte der neue Outdoor‑Kicker im Rahmen einer kleinen Eröffnungsfeier offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. In einer kurzen Ansprache hob die Initiative die Bedeutung von Beteiligung, Gemeinschaft und gegenseitiger Rücksichtnahme hervor. Anschließend wurde der von der Initiative entwickelte „virtuelle Vertrag“ verlesen – ein leicht verständlicher Verhaltenskodex, der Fairness, Sauberkeit und pfleglichen Umgang mit dem Kicker festlegt.

Zum Abschluss gaben sich die Anwesenden symbolisch die Hand, als Zeichen dafür, dass der Vertrag gemeinsam getragen und eingehalten werden soll. Dieser soll dazu beitragen, dass das neue Angebot dauerhaft erhalten bleibt und von allen verantwortungsvoll genutzt wird. „Kinder und Jugendliche sollen erleben, dass ihre Ideen Wirkung haben. Wir möchten, dass sich gerade die heranwachsende Generation in unserem Dorf geborgen und wahrgenommen fühlt“, so die Initiative „Leit treffe Leit“.