

Weil die Soonwaldstraße L 229 wegen einer Baustelle gesperrt ist und viele Fahrzeuge ausweichen, kam es zu Staus. Nach ersten Erkenntnissen war eine Frau mit ihrem Renault aus Richtung Kellenbach nach Weitersborn unterwegs. In einer Linkskurve wollte sie offenbar einem Hindernis oder Gegenstand ausweichen. Dabei geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihr ein Mann mit einem BMW-Cabrio entgegen, der in Richtung Kellenbachtal fuhr. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen.
Die erste Alarmmeldung klang dramatisch: Es war von zwei eingeklemmten Personen die Rede. Deshalb wurden neben den Einheiten aus Kellenbach, Simmertal und Hennweiler auch Kräfte der Stadt Kirn nachalarmiert. Wehrleiter Jeffrey Mitchell erklärte, dass Kirn mit einem weiteren Rettungssatz in Reserve bereitstehen sollte.
Vor Ort stellte sich die Lage weniger schlimm dar als zunächst befürchtet. Beide Fahrer wurden leicht verletzt und lehnten eine Mitfahrt ins Krankenhaus ab. Der Rettungsdienst war durch die kurze Anfahrt von der Wache Pferdsfeld binnen weniger Minuten an der Unfallstelle. Der Notarzt wurde mit dem Hubschrauber eingeflogen.
Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst, sicherte die Unfallstelle, klemmte die Batterien ab und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Am Renault wurde durch die Wucht des Aufpralls das Vorderrad abgerissen, auch der BMW wurde im Frontbereich schwer beschädigt. Insgesamt waren 23 Feuerwehrleute im Einsatz.
Die Polizei Kirn nahm den Unfall auf und schätzt den Schaden an den beiden Totalschäden auf mehr als 25.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten durch die Firma Pleitz aus Gemünden abgeschleppt werden. Erst nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurde die K4 wieder freigegeben.




