Thomas Förster

Bis zu 200.000 Euro für »Viertelhaus«

Monschau. NRW-Stiftung fördert Bürger- und Beratungszentrum in Monschaus Altstadt

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Das Haus in der Kirchstraße 32 in Monschau verfällt zusehends. Die ISG Monschau will es nun restaurieren und unter dem Titel »Viertelhaus - Heimat braucht Leben« zur Begegnungsstätte wie zum Musterhaus für Altbausanierungen machen.

Das Haus in der Kirchstraße 32 in Monschau verfällt zusehends. Die ISG Monschau will es nun restaurieren und unter dem Titel »Viertelhaus - Heimat braucht Leben« zur Begegnungsstätte wie zum Musterhaus für Altbausanierungen machen.

Foto: Thomas Förster

Monschau. Neue Nutzung für ein altes Gebäude: Die Immobilien- und Standortgemeinschaft Monschau – Zukunft mit Geschichte e.V. (ISG) plant, in dem Baudenkmal Kirchstraße 32 ein neues Bürger- und Beratungszentrum einzurichten. Die NRW-Stiftung fördert das Vorhaben mit einem Zuschuss von 160.000 Euro. Zusätzlich verdoppelt die NRW-Stiftung jeden weiteren von der ISG eingeworbenen Euro bis zu einer Summe von 40.000 Euro. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.

400.000 Euro teures Projekt

Das ortsbildprägende Gebäude in der Monschauer Altstadt steht seit einigen Jahren leer und ist in einem schlechten Zustand. Die ISG möchte den Erhalt des Bauwerks nun sichern. Das historische Gebäude soll denkmalgerecht instandgesetzt und künftig sowohl als Treffpunkt und Begegnungsort als auch als Beratungszentrum für denkmalgerechte Altbausanierung zur Verfügung stehen. »Mit der Einrichtung eines Beratungszentrums setzt sich die ISG dafür ein, das authentische, historische Erscheinungsbild der Stadt zu wahren und dem Verlust historischer Bausubtanz entgegenzuwirken. Dieses Engagement verdient Unterstützung«, begründet Eckhard Uhlenberg die Förderentscheidung der Stiftung.

Rund 400.000 Euro soll die Herrichtung des »Viertelhauses« kosten - 10 Prozent davon trägt der Eigentümer. 113.000 Euro hat das NRW-Heimatministerium beigesteuert, nun beteiligt sich auch die NRW-Stiftung.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 rund 3.500 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt 296 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.