Thomas Förster

Expertenhochburg Eifelklinik

Dr. Klaus-Ulrich Borggrefe und Dr. Markus Guinard kommen aus namhaften Krankenhäusern und komplettieren das Zentrum für Orthopädische Chirurgie in der Eifelklinik St. Brigida Simmerath.

Seit nunmehr zwei Jahren hat das Zentrum für Orthopädische Chirurgie inzwischen seinen festen Platz in der Eifelklinik St. Brigida in Simmerath. Mit Dr. Klaus-Ulrich Borggrefe und Dr. Markus Guinard ergänzen nun seit Anfang April 2013 zwei weitere Experten mit überregionalem Ruf das Ärzteteam rund um Chefarzt Dr. Johannes Maiburg. 750 Prothesen in gut zwei Jahren Weit über 250 Arthroskopien, 360 Hüft- und 390 Knieprothesen ? so lautet nach 26 Monaten die Zwischenbilanz der Orthopädischen Chirurgie und Endoprothetik am Simmerather Krankenhaus. Seit ihrer Eröffnung im Februar 2011 konnte sich die neue Abteilung als spezialisiertes Zentrum mit überregionalem Ruf etablieren. Das Erfolgsrezept? "Der Patient wird nicht nur einwandfrei operiert, sondern auch nach Möglichkeit ganzheitlich betreut", bringt es Chefarzt Dr. Johannes Maiburg auf den Punkt. "Das klingt logisch, ist aber nicht überall selbstverständlich." Nach Stationen in Wesseling, Mönchengladbach und Düsseldorf war Dr. Johannes Maiburg viele Jahre lang an der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie am Marienhospital Aachen tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt unter Chefarzt ? und Koryphäe seines Gebiets ? Dr. Klaus-Ulrich Borggrefe. "Bei ihm habe ich gelernt, was einen wirklich guten orthopädischen Chirurgen ausmacht; nämlich alles in meiner Macht stehende zu tun, um Menschen mit teilweise sehr komplexen Erkrankungen zu einer neuen Bewegungsfähigkeit und damit Lebensqualität zu verhelfen", so Dr. Maiburg weiter. "Dies impliziert höchste medizinische Kompetenz, aber eben auch das Mehr an Empathie, das man dem Patienten mit seinen ganz persönlichen Ängsten und Anforderungen entgegenbringen sollte." 40 Jahre Erfahrung: Dr. Klaus-Ulrich Borggrefe Zwölf Jahre lang hatten die beiden Fachärzte für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie für Sportmedizin in Aachen zusammengearbeitet ? nun setzen sie das erfolgreiche Miteinander von damals in Simmerath fort: "Für den Ruhestand bin ich einfach noch zu leistungsfähig", erklärt der renommierte Aachener Chefarzt und bald fünffache Großvater. Und so verstärkt er nach 40 Jahren im Beruf seit April 2013 das Eifelklinik-Team. Über die OP-Expertise hinaus reizt ihn hier vor allem die Optimierung der organisatorischen Strukturen. "Eine hervorragende medizinische Leistung beschränkt sich auf unserem Gebiet längst nicht nur auf eine gelungene Operation. Vielmehr ist es das Gesamtkonzept, das eine schnelle Genesung des Patienten gewährleisten muss", weiß Dr. Klaus-Ulrich Borggrefe. Dazu gehören unter anderem die frühe Mobilisierung, eine optimale Schmerztherapie und eine exzellente rehabilitative Versorgung, die es bereits zu Beginn des stationären Aufenthalts zu organisieren gilt ? vor allem bei Operationen, die das verhältnismäßig komplizierte Kniegelenk betreffen. Der Kniespezialist: Dr. Markus Guinard Für dieses hat man sich im Zentrum für Orthopädische Chirurgie der Eifelklinik St. Brigida schließlich noch einen weiteren Experten ins Boot geholt: Ebenfalls zum April wechselte auch Dr. Markus Guinard, zuvor Leitender Oberarzt am Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg, nach Simmerath. Im Jahr 1995 war der heute dreifache Familienvater aus dem Städtischen Klinikum am Gesundbrunnen Heilbronn, mit zwischenzeitlicher Beschäftigung an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, in den Aachener Raum gekommen. "Für mich als passionierten Motorradfahrer ist die Gegend nach wie vor ein Traum", so der Facharzt für Orthopädie, Orthopädie und Unfallchirurgie und spezielle orthopädische Chirurgie. "Dass ich diesen nun auch beruflich in der Eifel fortsetzen kann, freut mich entsprechend ganz besonders." Tatsächlich fügt sich Dr. Guinard als neuer Leitender Oberarzt mit seinem Spezialgebiet, der Knie-Endoprothetik, fachlich perfekt in das Team rund um Chefarzt Dr. Johannes Maiburg ein. Gemeinsam deckt dieses nun die komplette gelenkerhaltende und endoprothetische Versorgung von Erkrankungen der größeren Gelenke ? vor allem Hüfte, Knie und Schulter ? ab. Mit den Spezialisten der Wirbelsäulenchirurgie und den externen Kollegen können damit nahezu alle Erkrankungen des Bewegungsapparats auf höchstem Niveau therapiert werden. Kommt es bei so vielen Experten nicht hin und wieder zu Kompetenzstreitigkeiten? "Das kommt ganz darauf an, für wie wichtig man Prestige hält", winkt Dr. Borggrefe ab. "Mir persönlich ist das egal. Ich möchte vernünftige ärztliche Arbeit leisten. Das reicht mir, um abends zufrieden nach Hause gehen zu können. Und ich habe das Gefühl, in Simmerath in ein Team geraten zu sein, das diese Auffassung teilt." Gebündelte Kompetenz "Wir können mit Stolz behaupten, in der Eifelklinik die geballte endoprothetisch-orthopädische Kompetenz der Region gebündelt zu haben", freut sich auch Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Benjamin Behar, auf dessen Impulse der erfolgreiche Auf- und Ausbau der Abteilung seit deren Gründung in wesentlichen Teilen zurückgeht. So war es ihm vor zwei Jahren unter anderen gelungen, Dr. Johannes Maiburg als Chefarzt nach Simmerath zu holen. "Dass wir nun gemeinsam zwei weitere fachliche Größen wie Dr. Borggrefe und Dr. Guinard von der Eifelklinik überzeugen konnten, zeigt uns, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind."