Thomas Förster

Probleme für die Monschauer Tafel

Mehr Kunden, weniger Lebensmittel - Konzener Kirchenchor spendet 1000 Euro

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Die Mitarbeiter der Monschauer Tafel arbeiten emsig, um die stetig steigende Zahl an Kunden versorgen zu können. Doch höhere Lebensmittelpreise führen zu weniger Spenden auch für ukrainische Flüchtlinge.

Die Mitarbeiter der Monschauer Tafel arbeiten emsig, um die stetig steigende Zahl an Kunden versorgen zu können. Doch höhere Lebensmittelpreise führen zu weniger Spenden auch für ukrainische Flüchtlinge.

Foto: Thomas Förster

Konzen (fö/red). Auch bei der Monschauer Tafel sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine nun zu spüren. Da, wo bis vor einigen Wochen noch maximal 50 Kunden zur Ausgabe kamen, kommen nun oft über 80 Leute, um günstig Lebensnotwendiges für sich und ihre Angehörigen zu erhalten.

»Darüber hinaus hat sich leider auch die Menge an Lebensmitteln, die wir von den Geschäften erhalten, verringert«, weiß Tafel-Vorsitzender Georg Kaulen. Umso erfreulicher ist es, dass man immer wieder Geld- oder Lebensmittelspenden erhalte, um den Bedürftigen im Raum Monschau-Roetgen-Simmerath auch schon einmal etwas, das über die Grundversorgung hinausgeht, zukommen lassen. So erreichte die Hilfseinrichtung kürzlich eine Geldspende über 1.000 Euro des Kirchenchores St. Peter & Pankratius Konzen für Lebensmittel.

www.monschau-tafel.de