Vielfältige Strömungen auf digitalem Parteitag

»Wer Erster sein will, muss auch Zweiter oder Dritter sein wollen.« So hieß es in der Andacht zu Beginn des Bundesparteitags der CDU, der erstmals digital stattfand. Micha Kreitz und Bernd Goffart vertraten als zwei von 1001 Delegierten die Eifel bei der Zusammenkunft der größten Volkspartei Deutschlands.
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Wie Micha Kreitz, so verfolgten die meisten der 1001 Delegierten den CDU-Parteitag vom PC aus. Foto: Privat

Wie Micha Kreitz, so verfolgten die meisten der 1001 Delegierten den CDU-Parteitag vom PC aus. Foto: Privat

Micha Kreitz: »Wir hatten mehrere starke Kandidaten und einen fairen innerparteilichen Wahlkampf, ein gutes Zeichen für uns als moderne Volkspartei. Ich sehe vorher wie nachher keine Lager, sondern eher Strömungen in einer großen Volkspartei mit konservativen, christlich-sozialen und liberalen Wurzeln. Diese Vielfalt ist auch in den letzten Wochen und Monaten wie auf dem Parteitag deutlich geworden.« Man habe jetzt ein Ergebnis, das genau diese Situation abbilde: »Ich freue mich, mit unserem neuen CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet auf ein Jahr großer Herausforderunen. Er ist ein toller Ministerpräsident in NRW, ganz in der Tradition von Johannes Rau als Landesvater. Fest gehe ich davon aus, dass Armin Laschet auch die Aspekte, die Friedrich Merz klar angesprochen und eingebracht hat, mit Elan angeht.« Das inhaltliche und personelle Profil unserer Volkspartei müss wieder geschärft werden, mit Armin Laschet an der Spitze und einem guten Team. Darauf freue sich Kreitz sehr. Sabine Verheyen MdEP (CDU): »Ich gratuliere Armin Laschet sehr herzlich zur Wahl zum neuen Bundesvorsitzenden der CDU. Das ist ein toller Erfolg für ihn, aber auch für Aachen und die ganze CDU! Ich bin mir sicher, dass er die CDU geeint und erfolgreich in das neue Jahrzehnt führen wird. Mit ihm haben wir einen Vorsitzenden, der teamfähig ist und verschiedene Positionen zusammenführen kann. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass die größte Volkspartei in Deutschland klug und besonnen geführt wird. Mein herzlicher Dank geht natürlich an die scheidende Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Hinter uns liegt nun ein langer Bewerbungsprozess. Jetzt geht es darum, gemeinsam in die Zukunft zu schauen und die Herausforderungen, die vor uns liegen, anzupacken.«