Zwischen Krippe und Schloss Bellevue

»Sie machen eine ganze Region stolz und sind ein Vorbild dafür, was man mit Ehrenamt alles bewegen kann.« Voller Anerkennung hat Städteregionsrat Helmut Etschenberg dem »singenden Hirten«, Reiner Jakobs, eine große Ehre zuteil werden lassen. Dem Höfener wurde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
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Reiner Jakobs kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus: Zunächst wurde er von Bundespräsident Joachim Gauck und dessen Frau Daniela Schadt im Schloss Bellevue empfangen. Nun wurde ihm durch Städteregionsrat Helmut Etschenberg das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Erste Gratulanten waren Ehefrau Irmgard und Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter.

Reiner Jakobs kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus: Zunächst wurde er von Bundespräsident Joachim Gauck und dessen Frau Daniela Schadt im Schloss Bellevue empfangen. Nun wurde ihm durch Städteregionsrat Helmut Etschenberg das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Erste Gratulanten waren Ehefrau Irmgard und Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter.

Die Feierstunde im Haus der Städteregion Aachen war der neuerliche Höhepunkt von turbulenten Wochen des bescheidenen Wohltäters, der in diesen Tagen fast rund um die Uhr in der Höfener Pfarrkirche anzutreffen ist. Dort sammelt Reiner Jakobs noch bis zum 29. Januar Spenden für krebskranke Kinder im Aachener Klinikum. Und er begeistert zugleich mit einer einzigartigen, 20 Meter breiten und bis zu acht Meter hohen Landschaftskrippe. »Aufgrund Ihres anhaltenden, zeitintensiven Engagements und des beträchtlichen Spendenaufkommens hat Bundespräsident Joachim Gauck auf Vorschlag von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Ihnen, lieber Reiner Jakobs, das Verdienstkreuz verliehen«, erklärte Helmut Etschenberg, der die Auszeichnung vornahm.

Große Ehre

In Stellvertretung eines Mannes, der dem »singenden Hirte« seit vergangener Woche bestens bekannt, ja fast vertraut ist: Bundespräsident Joachim Gauck. Zu dessen Neujahrsempfang war der 75-Jährige nicht nur eingeladen, sondern er durfte auch am gleichen Tisch zu Mittag essen. »Wir haben uns gut unterhalten - ein sehr sympathischer Mann«, denkt Jakobs an unvergesslichen Momente zurück. »Ihre Krippe ist ein Ort der Besinnung und der Hoffnung«, zollte auch Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter dem Geehrten ihren Respekt. »Eine ganze Stadt ist stolz auf Sie. Bleiben Sie gesund, Sie haben es verdient!«

500.000 Euro in 25 Jahren

Marlies Hambücker überreichte Jakobs einen kleinen Fuchs aus dem Kalterherberger Wald, der einen Ehrenplatz in der Höfener Krippe bekommen soll. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Förderkreis »Hilfe für krebskranke Kinder e.V.«, der dank des »singenden Hirten« Familien von krebskranken Kindern im Aachener Klinikum unterstützen kann. Jakobs hat in den letzten 25 Jahren über 500.000 Euro an den Förderkreis überwiesen - Ende des Monats wird eine neuerliche hohe Spende dazu kommen. Und damit eine neue Feierstunde für Reiner Jakobs und seine vielen fleißigen Helfer einläuten.


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