Humorvoll, spannend und lehrreich

Regionale Lesetipps zum "Welttag des Buches"

Mosel. Der "Welttag des Buches" am 23. April hat auch in diesem Jahr wieder ein großes Lesefest mit zahlreichen Aktionen werden sollen, aber hier hat die Corona-Pandemie ebenfalls einen Riegel vorgeschoben. Das soll aber nicht heißen, dass nicht gelesen werden soll. Ganz im Gegenteil, denn in der nach wie vor entschleunigten Situation bietet sich Lesen eigentlich förmlich als Freizeitgestaltung an. Übrigens: seit dieser Woche dürfen Buchhandlungen unter Einhaltung von Abständen und Hygieneregeln wieder öffnen.

Hier ein paar Tipps von Autoren und Themen aus dem Landkreis Cochem-Zell:

- Peter Friesenhahn, "Flussgeschmack": Eine Moselreise der besonderen Art mit dem Pündericher Autor, der von der Quelle bis zur Mündung der Mosel auf seine humorvolle Weise interessanten Fragen nachgeht. Was hilft gegen Hochwasser und Heimweh? Warum gibt es so wenig Feste an der Mosel und warum schunkeln die Moselaner so gerne? Das sind nur zwei von vielen überraschenden Erkenntnissen, die Friesenhahn beleuchtet. Das Buch ist im Rhein-Mosel-Verlag erschienen.

- Ulrike Platten-Wirtz, "Himmelfahrt": Mörsdorf wird von einer Brandserie heimgesucht und dann taucht im nahegelegenen Kloster Maria Himmelfahrt auch noch eine Frauenleiche auf. Zwei Fälle, die den Dorfpolizisten Hansen, Kriminalhauptkommissar Jan Berger und die Journalistin Franka Fröhlich auf den Plan rufen. Der Kriminalroman der Mittelstrimmigerin ist im Kontrast Verlag erschienen.

- Clara Viebig, diverse Romane und Novellen: Clara Viebig war zwischen 1900 und 1930 sehr häufig in Bad Bertrich zu Gast. Hier schrieb sie zahlreiche Romane und Erzählungen, die auch oft in der Eifel spielten. Seit 1993 legt der Rhein-Mosel-Verlag wieder Romane und Novellen Clara Viebigs in Originalfassung auf.

www.r-m-v.de

www.kontrast-verlag.de

www.welttag-des-buches.de

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